Herkunft: Kanada

Gwynne Dyer

Der kanadische Journalist, Historiker und Nahostexperte Gwynne Dyer wurde 1943 geboren und lehrte an der Royal Military Academy Sandhurst, bevor er mit seiner siebenteiligen Dokumentation »War« bekannt und 1985 für den Oscar nominiert wurde. Die in 45 Ländern ausgestrahlte Serie basiert auf seinen Erfahrungen im Militär in den fünfziger und

Guillaume Perreault

Guillaume Perreault wurde 1985 in Rimouski, Kanada, geboren. Er studierte Grafikdesign in Ottawa und arbeitete zunächst als Designer, bevor er sich ganz der Illustration zuwandte. Mittlerweile illustriert er hauptsächlich Bücher für Kinder und Jugendliche, ist aber auch im Kulturbereich und in der Werbung tätig. Da hinter jedem Projekt eine andere

Greg Gatenby

Greg Gatenby, geboren 1950, ist Autor mehrerer Lyrikbände und Herausgeber zweier Anthologien über Delfine und Wale in Kunst und Literatur sowie eines literarischen Reiseführers über Toronto. Mit seiner künstlerischen Leitung der Festivals Harbourfront Reading Series und International Festival of Authors (IFOA) machte er Toronto zu einer literarischen Hauptstadt. Seit den

Francois Gravel

François Gravel, 1951 in Montréal geboren, studierte Wirtschaftswissenschaften an der Université du Québec in Montréal und unterrichtete als Lehrer an einer Hochschule. Er schrieb zunächst Romane für Erwachsene, bevor er 1989 mit »Corneilles« (Ü: Krähen) als Kinder- und Jugendbuchautor debütierte. Seither hat Gravel mehr als 50 viel gelobte Erzählungen, Romane,

Esi Edugyan

Esi Edugyan wurde 1977 im kanadischen Calgary als Tochter von Einwanderern aus Ghana geboren. Ab 1996 studierte sie zunächst Journalistik und wechselte dann zu Anglistik und Kreativem Schreiben an der University of Victoria und der Johns Hopkins University. Ihre Magisterarbeit war ihre erste Sammlung von Kurzgeschichten unter dem Titel »The

Edem Awumey

Edem Awumey wurde 1975 in Lomé, Togo, geboren. An der Universität seiner Heimatstadt studierte er von 1995 bis 2000 Literatur und erhielt 2000 ein UNESCO-Aschberg-Stipendium, das es ihm ermöglichte, als Writer in Residence in Marnay-sur-Seine, Frankreich, zu arbeiten. An der Universität Cergy-Pontoise erwarb er bis 2005 Abschlüsse in Sprache, Literatur

David Albahari

David Albahari wurde 1948 in Peć im ehemaligen Jugoslawien geboren. In Belgrad studierte er Englische Literatur und Sprache. Sein erster Band mit Kurzgeschichten erschien 1973. Sein Buch „Opis smrti“ (1982; dt. „Beschreibung des Todes“, 1993) wurde 1982 mit dem Ivo Andriæ-Preis ausgezeichnet, der Roman „Mamac“ (1996; dt. „Mutterland“, 2002) erhielt

Dany Laferrière

Dany Laferrière wurde 1953 in Haitis Hauptstadt Port-au-Prince geboren. Er wuchs in dem Dorf Petit-Goâve bei seiner Großmutter auf, der er später zwei Romane widmen sollte. Zunächst arbeitete er jedoch in Port-au-Prince als Journalist für die Zeitung »Petit Samedi Soir« und den Sender »Radio Haiti Inter«. Unter dem Druck des

Caitlin Dale Nicholson

Caitlin Dale Nicholson wuchs auf einer Farm in der kanadischen Provinz British Columbia nahe Vancouver auf. Mit 22 Jahren besuchte sie eine Kunstschule, mit 25 Jahren ging sie nach Yukon und Northern British Columbia, um in der Gemeinschaft der Tahltan und Kaska zu leben. Nicholson erlangte 1991 an der University

Brian Brett

Brian Brett wurde 1950 in Vancouver geboren. Angeregt von einer Sammlung von Arthur Rimbauds Dichtungen, die ihm ein Englischlehrer gab, begann er bereits mit 17 Jahren selbst Gedichte zu schreiben. An der Simon Fraser University in Burnaby studierte er Literaturwissenschaften. Anschließend arbeitete er u. a. als Lektor und Kritiker, Kommentator

Billy-Ray Belcourt

ist Lyriker, Wissenschaftler und Autor und gehört der indigenen Bevölkerungsgruppe Driftpile Cree Nation an. Zurzeit ist Belcourt Juniorprofessor in indigenem kreativem Schreiben an der University of British Columbia Vancouver. Er beschäftigt sich mit Themen wie Dekolonialisierung, Trauer, Intimität und queerer Sexualität. Seine Lyrikanthologie »This Wound Is a World« gewann 2018 den