Herkunft: Polen

Olga Brzezińska  

ist Kulturmanagerin, EU-Wissenschaftlerin und Hochschuldozentin mit ausgewiesener Expertise in internationaler Programmgestaltung. Derzeit ist sie stellvertretende Direktorin des Adam-Mickiewicz-Instituts, wo sie für Programm, Strategie und zentrale Initiativen wie die UK/Poland Season 2025 sowie das internationale Kulturprogramm der polnischen EU-Ratspräsidentschaft verantwortlich zeichnet. Neben ihrer Tätigkeit am Institut lehrt Olga Brzezińska Kulturdiplomatie an

Marta Czarnecka

hat Polnische und Russische Philologie an der Universität Danzig studiert. Als Kulturvermittlerin war sie an zahlreichen künstlerischen und kulturellen Projekten im Raum Dreistadt beteiligt, darunter die Festivals »All About Freedom« und »Artloop«. Seit 2013 koordiniert sie das Festival Sopot by the Book und übernahm 2025 dessen Leitung. Derzeit arbeitet sie

ariel rosé

ariel rosé ist ein polnisch-norwegischer Dichter, Essayist, Illustrator und Übersetzer. Er ist Autor und Illustrator der Gedichtbände »Morze nocą jest mięśniem serca« (»Das Meer bei Nacht ist ein Herzmuskel«, PIW, 2022) und »Północ. Przypowieści« (»Norden: Gleichnisse«, Znak, 2019), der für den polnisch-deutschen Josepha-Preis nominiert wurde. In Oslo leitet ariel mit

Karolina Golimowska

Karolina Golimowska, geboren in Aachen, aufgewachsen in Warschau, lebt in Berlin und ist Literaturwissenschaftlerin, Übersetzerin sowie Autorin von Kurzprosa und journalistischen Texten. Veröffentlichungen u.a. in Sinn und Form, Gazeta Wyborcza, dem Deutsch-Polnischen Magazin Dialog, Chimera, Wyspa und wissenschaftlichen Zeitschriften. Golimowska ist promovierte Amerikanistin, lehrt an der Freien Universität in Berlin.

Łęko Zygmuntówne

Łęko Zygmuntówne (Łukasz Kaźmierczak, Łucja Kuttig), geboren 1990 in Polen, ist Lyriker:in und Chemiker:in, schloss ein Ingenieursstudium in Nanotechnologie ab, hat einen Doktor:intitel in Chemie und einen/eine Master:in in angewandter Mathematik der Technischen Universität Łódź. Łęko Zygmuntównes literarischer Stil ist maßgeblich durch diesen wissenschaftlichen Hintergrund geprägt. Der erste Band poetischer

Wojciech Cichon

Wojciech Cichon lebt in Polen und performt auf Polnisch, Deutsch und Englisch. Zwischen 2003 und 2007 gewann er diverse nationale Slams und trat mehrmals in Deutschland auf. Er organisiert Slam-Veranstaltungen wie das »SPOKE’n’WORD FESTIVAL« im Zentrum für zeitgenössische Kunst in Warschau, das seit 2005 alljährlich stattfindet.

Wojciech Kuczok

Wojciech Kuczok wurde 1972 im polnischen Chorzów geboren. Er studierte an der Schlesischen Universität im nahen Katowice und arbeitete für die Wochenzeitung »Tygodnik Powszechny« sowie für die Monatsschriften »Res Publica Nowa« und »Kino«. Zudem schrieb er Lyrik und Prosastücke. Sein Erzählband »Opowieści słychane« (1999; Ü: Erhörte Erzählungen) wurde für den

Wojciech Tochman

1969 in Krakau geboren, schreibt seit 1990 für die »Gazeta Wyborcza«, deren Leser ihn 1998 zum Reporter des Jahres wählten. Mit seinem Roman »Jakbyś kamień jadła« (Ü: Zum Beispiel einen Stein essen) war Tochman Finalist für den Prix Témoin du Monde und den Nike Literary Prize. Er ist Gründer der

Włodzimierz Nowak

Włodzimierz Nowak wurde 1958 in Poznań, Polen, geboren. Der Kulturwissenschaftler arbeitete als Leiter des Regionalmuseums in Pszczew und fokussierte sich auf die tabuisierten Hinterlassenschaften des deutschen Kulturerbes. Seit 1993 ist er Journalist bei »Duży Format«, einer Beilage der Tageszeitung »Gazeta Wyborcza«. Er erhielt u. a. den Preis des Polnischen Journalistenverbands,

Uri Orlev

Uri Orlev wurde als Jerzy Henryk Orlowski 1931 als Sohn jüdischer Eltern in Warschau geboren. Sein Vater war Physiker und Reserveoffizier in der polnischen Armee. Mit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs musste sein Vater in den Krieg ziehen, während Orlev, seine Mutter und sein junger Bruder ins Warschauer Ghetto kamen. 1943

Tomasz Leśniak

Der polnische Zeichner, Animateur und Comic-Künstler Tomasz Lew Leśniak wurde 1977 in Warschau geboren. Er studierte Grafik an der Europäischen Akademie der Künste Warschau und debütierte 1990 als Comic-Zeichner.Zusammen mit dem Comic-Autor Rafał Skarżycki schuf er die Figur »Jeż Jerzy«, dessen erste Folge 1996 in der Zeitschrift »Ślizg« erschien. 2002

Tomasz Rózycki

Tomasz Różycki wurde 1970 im oberschlesischen Oppeln geboren. Bereits als Schüler wurde er für seine Lyrik ausgezeichnet: Ein frühes Gedicht wurde in der Zeitung »Polska Miedź« veröffentlicht. Różycki studierte Romanistik an der Krakauer Jagiellonen-Universität und arbeitete anschließend als Französischlehrer am Fremdsprachen-Lehrerkolleg in seiner Heimatstadt. Daneben war er als Übersetzer französischsprachiger