Herkunft: Indien

Shalini Randeria

geboren 1955 in Washington, D.C., und aufgewachsen in Bombay und Neu-Delhi, studierte in Delhi, Oxford und Heidelberg und habilitierte sich 2002 an der Freien Universität Berlin. Die Sozialanthropologin forscht zu den Themen Transnationalisierung, Globalisierung und Entwicklung. Nach Stationen an mehreren europäischen Universitäten und Forschungseinrichtungen übernahm sie 2015 die Leitung des

Shamsur Rahman Faruqi

Sensation. Er versucht darin, die literarische und soziale Kultur der indo-muslimischen Welt des 18. und 19. Jahrunderts wiederzuentdecken und wiederzuerschaffen. 2006 erschien sein aufsehenerregender, umfangreicher Roman, »Ka’i Chaand The Sar-e Aasmaan« (Ü: Monde über dem Himmel), der mit dem nationalen Hali Award der Haryana State Urdu Academy ausgezeichnet wurde. Unter

Sarnath Banerjee

Sarnath Banerjee ist Graphic-Novel-Autor und -zeichner und bildender Künstler. Er hat sechs Bücher grafischer Literatur veröffentlicht, darunter »Corridor«, »All Quiet in Vikaspuri« und »Harappa Files«; zuletzt erschien 2026 »Absolutely Jafar«. Seine Arbeiten wurden von Museen gesammelt und auf Biennalen gezeigt, darunter die Installation »Critical Imagination Deficit« auf der 13. Berlin

Samitha Arni

Samhita Arni wurde 1984 in Madras, Indien, geboren und wuchs als Tochter eines Diplomaten in Indien, Indonesien, Pakistan und Thailand auf. Dauerhafte Freundschaften zu schließen, war für die heranwachsende Autorin nicht nur wegen des stetigen Reisens ihrer Familie schwierig. Die angespannten politischen Verhältnisse zwischen Indien und Pakistan bestimmten ihren Aufenthalt

Salman Rushdie

Salman Rushdies Werk umfasst nicht weniger als dreizehn Romane: »Grimus«, »Midnight’s Children« (dt. »Mitternachtskinder«), wofür er 1981 den Booker Prize erhielt, »Shame« (dt. »Scham und Schande«), »The Satanic Verses« (dt. »Die Satanischen Verse«), »Haroun and the Sea of Stories« (dt. »Harun und das Meer der Geschichten«), »The Moor’s Last Sigh«

Rana Dasgupta

Rana Dasgupta wurde 1971 als Sohn einer Engländerin und eines Inders in Canterbury, Großbritannien, geboren. Er studierte französische Literatur und Medienwissenschaften in England und den USA und arbeitete danach einige Jahre als PR-Manager. In seinen Texten steht die Problematik von Heimat und Heimatlosigkeit, von Verwurzelung und Bewegung in einer globalisierten

Raj Kamal Jha

Raj Kamal Jha wurde 1966 in Bihar geboren und wuchs in Kalkutta auf. Er studierte Maschinenbau am Indian Institute of Technology in Kharagpur. In jener Zeit begann er außerdem erste Texte in der Studentenzeitschrift »Alankar« zu veröffentlichen. Nach seinem Abschluss entschied er sich jedoch für ein weiteres Studium, das seinen

Rambharos Jha

Rambharos Jha wurde 1978 im Bezirk Darbanga der Region Mithila im indischen Bundesstaat Bihar geboren. Die Familie zog nach Madhubani, als sein Vater Arbeit in einem staatlich unterstützten Kunst- und Kulturprojekt bekam, das der Wiederbelebung lokaler Kunsttraditionen gewidmet war und Künstlern die Möglichkeit bieten sollte, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. In

Perumal Murugan

Perumal Murugan wurde 1966 in der Nähe von Tiruchengodu, einer indischen Tempelstadt, in eine Bauernfamilie geboren. Die größte agrarische Kaste der Region Kongu Nadu sind die Gounders, zu denen Murugans Familie gehörte. Da sein Vater die Familie nicht allein von der Landwirtschaft ernähren konnte, arbeitete er als Sodawasser-Verkäufer in einem

Pankaj Mishra

Pankaj Mishra wurde 1969 in der nordindischen Stadt Jhansi geboren. Nach einem Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität von Allahabad graduierte er an der Jawaharlal-Nehru-Universität in Delhi im Fach Englische Literatur. Anschließend verfasste er Rezensionen für diverse Zeitungen (u. a. für »The Indian Review of Books« und »The Pioneer«) sowie

Pallavi Aiyar

Pallavi Aiyar ist preisgekrönte Journalistin und Autorin und berichtet aus China, Europa und Indonesien. Ihr aktuelles Buch »Punjabi Parmesan« (2013) präsentiert auf humorvolle Weise den asiatischen Blick auf die Sorgen und Nöte im heutigen Europa. Für ihre China-Memoiren »Smoke and Mirrors« (2008; Ü: Rauch und Spiegel) erhielt sie den Vodafone-Crossword

Omair Ahmad

Literatur spielte eine wichtige Rolle in der Familie, in die Omair Ahmad 1974 in Aligarh geboren wird. Doch wie viele Kinder in Entwicklungsländern legte man auch ihm nah, sich in der Ausbildung auf Naturwissenschaften zu konzentrieren. Der Vater war Ingenieur und nahm seine Familie mit in verschiedene Städte Indiens. Ahmad