Delphine Minoui
Delphine Minoui [Frankreich/Türkei] ist eine preisgekrönte französisch-iranische Autorin. Sie hat in Tehran, Beirut, Cairo und Istanbul gelebt und berichtet seit 30 Jahren aus der Region. Stand: 2026
Delphine Minoui [Frankreich/Türkei] ist eine preisgekrönte französisch-iranische Autorin. Sie hat in Tehran, Beirut, Cairo und Istanbul gelebt und berichtet seit 30 Jahren aus der Region. Stand: 2026
Dilek Mayatürk wurde 1986 in Istanbul geboren, wo sie auch ihr Studium der Soziologie begann. Sie setzte es an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt fort und arbeitete anschließend als Dokumentarfilmproduzentin und Autorin für verschiedene Medien. Sie schreibt Lyrik auf Deutsch und Türkisch. 2014 erschien in der Türkei ihr erster Gedichtband »Cesaret Koleksiyonu«
geboren in Diyarbakır, ist eine kurdische Autorin von Gedichten, Romanen und Kurzgeschichten sowie Redakteurin für verschiedene Zeitschriften und Verlage. Sie komponierte Musik und schrieb auch Liedertexte. Insbesondere setzt sie sich mit kurdischen Themen auseinander, u.a. in ihren Gedichtbänden »Mülteci Düşler« (2013, Ü: Flüchtlingsträume), »Ateşe Bulut Yağdıran« (2015, Ü: Wolken im
Yavuz Ekinci wurde 1979 in der Türkei geboren. Er ist Autor, Drehbuchautor und Pädagoge. Er veröffentlichte neun Bücher und wurde für sein literarisches Werk vielfach ausgezeichnet. »Cennetin Kayıp Toprakları« (2012; dt. »Das ferne Dorf meiner Kindheit«, 2023) erzählt die Geschichte einer Frau, die den Völkermord an den Armeniern überlebt. Der
1973 in Flörsheim geboren, ist Schriftsteller, Journalist und Publizist. Er war von 2007 bis 2015 Redakteur der »taz«. Seit 2015 ist er Korrespondent und Autor der Welt24-Gruppe des Axel Springer Verlags. Seit Gründung ist er Sprecher von PEN Berlin. Internationale Aufmerksamkeit erregte seine Inhaftierung in der Türkei 2017/18 aufgrund seiner
geboren 1986 in Ankara, studierte Türkische Sprache und Literatur an der Boğaziçi Üniversitesi in Istanbul. Die Autorin und LGBTIQ*-Aktivistin veröffentlichte vier Erzählbände und einen Roman und war Mitbegründerin der #MeToo-Bewegung in der türkischen Verlagsbranche. Aufgrund von politischen und geschlechtsspezifischen Repressionen in ihrem Heimatland lebt sie mittlerweile in Deutschland. Mit ihrem
geboren 1987 in Istanbul, studierte an der Boston und der Marmara University. Sie begann ihre Karriere als investigative Journalistin 2010 bei der Zeitung »Milliyet«. Heute berichtet sie für die Deutsche Welle aus der Türkei. Ihre Themen sind vor allem Genderfragen, Migration und Meinungsfreiheit. Außerdem schreibt sie Bücher über genannte Themen
beschäftigte sich in ihrem Studium mit der Konservierung historischer Gebäude sowie Denkmalschutz und Museen. Zu ihren akademischen Stationen zählen die Universität von Bahrain, die TU Berlin sowie die School of Environmental Design and Management an der Universität von Portsmouth. Zurzeit ist Aygen an der Mimar Sinan Fine Arts University in
Seyran Ateş wurde 1963 in der Türkei geboren. 1969 zog ihre Familie nach Berlin. Ateş studierte Rechtswissenschaften und arbeitete seit 1997 als Anwältin. Für ihr Engagement, insbesondere für die Rechte von Frauen und Immigranten, wurde sie zuletzt mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt. Aufgrund fortgesetzter Bedrohungen gab sie 2006 ihre Anwaltszulassung zurück.
Seray Şahiner wurde 1984 in Bursa geboren und wuchs in Istanbul auf, wo sie bis 2007 Journalistik studierte. Während dieser Zeit arbeitete sie drei Jahre lang bei dem Kulturmagazin »Hayvan« und war Redaktionsmitglied der literarischen Zeitschrift »Aylak«. Sie gab die Fanzines »Kaygan Zemin« und »Kara Kutu« mit heraus. Zudem war
geboren in Ankara, aufgewachsen in Istanbul, lebt in Berlin. 2008 schloss sie ihr Studium der Theaterwissenschaft und Dramaturgie an der Universität Istanbul ab. Nach Erfahrungen als Regieassistentin und Schauspielerin an Istanbuler Theatern kam sie 2008 nach Deutschland, um Schauspiel an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Bonn zu
Sema Kaygusuz wurde 1972 in der türkischen Küstenstadt Samsun geboren. Ihre Kindheit war von häufigen Wechseln des Wohnorts geprägt, da ihr Vater vom Militär immer wieder in verschiedene Städte Anatoliens versetzt wurde. So gewann die Autorin bereits früh einen Einblick in die landschaftliche und kulturelle Vielfalt ihres Heimatlandes, die bis