Herkunft: Chile

Federico Eisner

ist ein chilenisch-uruguayischer Musiker, Dichter, Forscher und Kulturproduzent. Mit seinem Hintergrund, der Wissenschaft und Kunst verbindet, widmet er seine Laufbahn der Erforschung der Schnittstellen von Klang und Vers. Als professioneller E-Bassist trat er mit Bands wie Gavana, Takatrio und Fotogramas auf, arbeitete mit Lautpoet:innen wie Pia Sommer und Luis Bravo

Sol Undurraga

Sol Undurraga, auch bekannt als Mujer Gallina, wurde 1981 in Chile geboren. Sie ist Autorin, Illustratorin von Kinderbüchern, Künstlerin sowie graphic activist und Performance-Künstlerin. Sie studierte zuerst Architektur und widmet sich nun dem Zeichnen und Erzählen von Geschichten, in denen sie oft aktivistische Themen aufgreift. Ihre Werke wurden u.a. auf

Alia Trabucco Zerán

Alia Trabucco Zerán wurde 1983 in Santiago de Chile geboren. Sie ist Autorin und Schriftstellerin. Nach einem Jurastudium in Santiago de Chile absolvierte sie im Rahmen eines Fulbright-Stipendiums ein spanischsprachiges Creative Writing-Studium an der New York University und promovierte anschließend am University College London in Lateinamerikastudien. Zerán hat sich als

Nona Fernández

Nona Fernández wurde 1971 in Santiago de Chile geboren. Sie absolvierte zunächst eine Ausbildung zur Schauspielerin und gründete ein eigenes Ensemble, bevor sie 2000 mit dem Kurzgeschichtenband »El Cielo« (dt. »Der Himmel«, 2014) ihr schriftstellerisches Debüt vorlegte. Zwei Jahre später folgte der Roman »Mapocho« (2002; dt. »Die Toten im trüben

Raúl Zurita

Raúl Zurita Canessa wurde 1951 in Santiago de Chile geboren, wo er auch Kindheit und Schulzeit verbrachte. 1967 begann er ein Bauingenieurstudium an der Universidad Frederico Santa Maria in Valparaiso sowie ein Studium der Mathematik an der Technischen Ingenieurschule in Santiago. Als am 11. September 1973 die sozialistische Regierung Chiles

María José Ferrada

María José Ferrada wurde 1977 in Temuco, Chile, geboren. Sie absolvierte einen Master in Asien-Pazifik-Studien an der Universität Barcelona und wurde als Autorin zahlreicher Kinder- und Jugendbücher bekannt, die teils in mehrere Sprachen übersetzt wurden. Ihre ersten Gedichte und Geschichten verfasste sie für ihren fünfzehn Jahre jüngeren Bruder; ihr erstes

Luis Sepúlveda

Luis Sepúlveda wurde 1949 in Ovalle im Norden Chiles geboren. Nach seiner Schulausbildung in Santiago studierte er Theaterregie. Politisch sehr aktiv, schloss er sich in jungen Jahren der chilenischen Sektion der bolivianischen Guerilla-Bewegung an. Sein erster Erzählband »Crónica de Pedro Nadie« (Ü: Die Chronik des Pedro Nadie) erschien 1969 und

Lina Meruane

Lina Meruane, geboren 1970 in Santiago de Chile, studierte und promovierte in Lateinamerikanischer Literatur an der New York University. Ihre literarische Tätigkeit begann sie als Geschichtenerzählerin und Kulturjournalistin. 1997 erhielt sie ein Stipendium des chilenischen Kunstfonds FONDART und vollendete ihr erstes Buch, eine Sammlung von Erzählungen mit dem Titel »Las

Josefa Ramirez Sánchez

wurde 1999 in Santiago de Chile geboren. Sie lebt und schreibt in Leipzig. Dazwischen studiert sie Soziologie und isst Sushi im Bett. Preisträgerin Treffen junger Autor*innen 2019.

Jorge Edwards

Jorge Edwards, geboren 1931, ist ein chilenischer Diplomat und Schriftsteller. Sein vielfach preisgekröntes Werk spiegelt seine langjährige Erfahrung auf dem politischen Parkett wider. So schrieb er über seine Zeit als Botschafter in Kuba den Roman »Persona non grata« (1973; dt. 2006), eine Satire über Castros Herrschaft über die Insel. Nach

Isabel Allende

Die chilenische Schriftstellerin Isabel Allende wurde 1942 im peruanischen Lima als Kind einer Diplomatenfamilie geboren und wuchs in Santiago de Chile, La Paz und Beirut auf. Seit 1959 arbeitete sie als Journalistin und Moderatorin in Santiago. Sie engagierte sich in der Feminismus-bewegung, war Mitbegründerin der Zeitschrift »Paula« und für das

Daniela Catrileo

Daniela Catrileo, geboren 1987 in Santiago de Chile, ist Schriftstellerin, Künstlerin, Aktivistin und Philosophie-Dozentin. Sie hat an der Universidad Metropolitana de las Ciencias de la Educación ein Studium der Pädagogik und Philosophie absolviert. Sie organisiert literarische Workshops, ist aktives Mitglied des Mapuche-Kollektivs »Rangiñtulewfü« und war 2012, 2016 sowie 2020 Stipendiatin