Herkunft: Ägypten

Mansoura Ezz Eldin

Mansoura Ezz Eldin wurde 1976 in einem Dorf im Nildelta, Ägypten, geboren. Sie studierte Journalismus und Medienwissenschaften an der Universität Kairo. Währenddessen begann sie Kurzgeschichten zu schreiben, die in den wichtigsten arabischen Zeitschriften erschienen. Seit 1998 ist sie Redakteurin bei der Literaturzeitschrift »Akhbar al-adab«. Aus ihrem Erzählband »Daw’ muhtazz« (2001;

Laila Soueif

geboren 1956, ist Professorin für Mathematik an der Universität Kairo und eine »ägyptische Revolutionärin« (aljazeera.com). Seit über dreißig Jahren engagiert sie sich für Menschen- und Frauenrechte in ihrem Land, seit 2004 setzt sie sich verstärkt auch für die Unabhängigkeit der Universitäten ein.

Hassan Hammad

Hassan Hammad, 1961 in Kairo geboren, studierte arabische Sprache und Literatur. 2002 promovierte er über die Ironie in den Erzähltexten von Nagib Machfus. Seit 1999 lebt Hammad in der Schweiz. Dort gründete er 2004 den Lisan Verlag und zwei Jahre später die gleichnamige Zeitschrift. »Lisan« widmet sich der Vermittlung und

Hani Shukrallah

Hani Shukrallah wurde 1950 in Ägypten geboren und studierte Politikwissenschaften. Er war Chefredakteur der Zeitung „Al-Ahram Weekly“ und schrieb in seiner Kolumne „Reflections“ u.a. über aktuelle politische Themen. Derzeit arbeitet Shukrallah am Al-Ahram Center for Political and Strategic Studies in Kairo. Er ist Mitglied der Egyptian Organisation for Human Rights

Grégoire Solotareff

„Wenn man Kinderbücher macht, dann macht man sie eigentlich immer vor allem für sich, für das Kind, das man war und das man im Innern – hoffentlich – immer noch ist.“ Grégoire Solotareff ist ein Kind verschiedener Kulturen. Er wurde 1953 in Alexandria, Ägypten, als Sohn des libanesischen Arztes Henri

Girgis Shoukry

Girgis Shoukry wurde 1967 in Sohaq, Ägypten, als Sohn einer koptischen Familie geboren. Nach seinem Handelsstudium legte er das Kritikerdiplom der Nationalen Kunstakademie ab. Seinen Lebensunterhalt verdient der Dichter sich als Kunst- und Theaterkritiker für ein Radio- und Fernsehmagazin, zugleich ist er Mitherausgeber der Zeitschrift »Aswat adabiyya«. Bislang veröffentlichte Shoukry

Golo

Golo wurde 1948 in Bayonne, Frankreich, geboren. Seit Anfang der siebziger Jahre arbeitet er als Illustrator für verschiedene französische und ägyptische Zeitschriften. Als er 1973 erstmals nach Kairo reiste, begeisterte er sich sofort für die Stadt. Regelmäßig kehrte er nach Kairo zurück, verlegte schließlich 1993 seinen Wohnsitz dorthin und arbeitete

Ghada Mohamed Mahmoud

geboren 1984, studierte Englisch und betreibt den blog »Ma’a Nafsi« (Ü: Mit mir selbst). Nach drei Jahren fragte der ägyptische Verlag Al Shorouk nach der Erlaubnis, ihre Texte als Buch veröffentlichen zu dürfen. Mahmoud versucht die warmen Details und Momente zu einzufangen, die sonst unbemerkt blieben. Das Buch wurde inzwischen

Fatima Naoot

Fatima Naoot ist eine ägyptische Dichterin, Übersetzerin und Architektin. Sie wurde 1964 in Kairo geboren, wo sie an der Ain Shams University Architektur studierte. Nach ihrem Examen 1987 war sie zehn Jahre lang als Architektin für Sabbour Consultants tätig. Dann gab sie ihre Architektenkarriere auf, um sich ihren Traum zu

Ezzedine Choukri Fishere

Ezzedine Choukri Fishere wurde 1966 in Kuwait geboren und wuchs in Ägypten auf. Er studierte Politikwissenschaft an der Cairo University, Administration an der École Nationale d’Administration in Paris, Internationale Beziehungen in Ottawa und promovierte in Politologie an der Université de Montréal. Fishere arbeitete als Diplomat in Tel Aviv sowie als

Emad Fouad

Emad Fouad wurde 1974 in al-Farouniya, einem Dorf am Nildelta im Norden Ägyptens, geboren und wuchs in Shobra Elkhema auf. Er studierte Journalismus an der Universität von Kairo und im belgischen Gent und arbeitete danach als freischaffender Journalist für verschiedene arabische Zeitungen und Zeitschriften. Fouad veröffentlichte seine Lyrik, in der

Edwar al-Charrat

Edwar Al-Charrat wurde 1926 in Alexandria, Ägypten, geboren. Während seines Studiums der Rechtswissenschaften, das er 1946 beendete, arbeitete er in einem britischen Marinedepot, unmittelbar danach bei der ägyptischen Nationalbank. Wegen Beteiligung an den Aktivitäten der antikolonialistischen Bewegung musste er eine zweijährige Gefängnisstrafe (1948-1950) verbüßen. Danach war Al-Charrat in verschiedenen Bereichen