22. ilb 07. - 17.09.2022

Herkunft: Palästina

Taha Muhammad Ali

Taha Muhammad Ali wurde 1931 in Saffuriya, einem Dorf in Galilea, Palästina, geboren. Er besuchte die Grundschule, konnte seine reguläre Ausbildung jedoch nicht fortsetzen, da er schon als Junge die Familie unterstützen musste. Im arabisch-israelischen Krieg 1948 wurde das Dorf stark bombardiert und schließlich dem Erdboden gleich gemacht. Seine Familie

Raba’i Al Madhoun

Rabai al-Madhoun wurde 1945 in al Majdal, Aschkelon nördlich des heutigen Gaza-Streifens geboren. Während des Palästinakriegs 1948 verließ die palästinensische Familie Aschkelon in Richtung Gaza-Streifen, dort ließ sie sich in Chan Yunis nieder. Al-Madhoun studierte in Kairo und Alexandria, wurde allerdings 1970 aufgrund seines politischen Engagements aus Ägypten ausgewiesen. In

Mazen Maarouf

Der palästinensisch-isländische Schriftsteller, Dichter, Übersetzer und Journalist Mazen Maarouf wurde 1978 in Beirut als Sohn palästinensischer Flüchtlinge geboren, die zu Beginn des libanesischen Bürgerkriegs aus Tel al-Zaatar geflohen waren. An der Libanesischen Universität studierte er Chemie, wonach er mehrere Jahre als Lehrer für Chemie und Physik arbeitete. Seit 2008 widmet

Mahmoud Shukair

Mahmoud Shukair wurde 1941 in Jerusalem geboren. Er studierte Philosophie und Soziologie in Damaskus. 1974 wurde er von den israelischen Behörden verhaftet und nach einigen Monaten Gefängnis in den Libanon abgeschoben. Anschließend ging er nach Amman. Erst nach dem Oslo-Abkommen 1993 konnte er in seine Heimatstadt zurückkehren. Von 1988 bis

Lana Sirri

geboren 1981 in Jaffa, ist eine palästinensische Wissenschaftlerin und Mitglied der Berlin Muslim Feminist Group. Seit ihrer PhD Promotion am Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterforschung der Humboldt-Universität zu Berlin 2016 arbeitet sie als Juniorprofessorin am Zentrum für Gender and Diversity der Universität Maastricht. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit feministischen

Husein Chawich

wurde 1935 als Palästinenser in Syrien geboren. Er lebt seit 1990 in Deutschland und arbeitet als Diplompsychologe, Arzt, Übersetzer und Autor. 2009 erschien sein autobiografisch geprägter Roman und Reisebericht »Safar beinal A’ualem« (Ü: Reise zwischen den Welten), in dem er seine Begegnungen mit Deutschland dokumentiert. Das Buch wurde mit dem

Hassan Khader

Hassan Khader, geboren 1953 in Gaza, ist ein palästinensischer Schriftsteller und Literaturkritiker, der als Chefredakteur für die in Ramallah erscheinende Literaturzeitschrift »Al-Karmel« arbeitet. Zu seinen bekanntesten Publikationen zählen »ard alghazallah« (2003, Ü: Land des Hirsches) und »Hawyat al akhar« (1997, Ü: Identität des Anderen). Er studierte Englische Literatur und übersetzte

Ghassan Zaqtan

Ghassan Zaqtan wurde 1954 in Beit Jala bei Bethlehem geboren. Weil sein Vater Khalil, Dichter der Generation von 1948, nach der palästinensischen Vertreibung für die UNRWA tätig war, verbrachte Zaqtan seine Kindheit und Jugend in Flüchtlingslagern, bevor sich seine Familie in der Nähe von Amman niederließ. Von 1978 bis zum

Ghayath Almadhoun

Der Dichter und Filmemacher Ghayath Almadhoun wurde 1979 als Kind eines palästinensischen Vaters und einer syrischen Mutter in einem Flüchtlingscamp in Damaskus geboren. Er studierte arabische Literatur an der Universität Damaskus, wanderte 2008 nach Schweden aus und erhielt die schwedische Staatsbürgerschaft.Zentrale Themen in Almadhouns Lyrik, die in zahlreiche Sprachen übersetzt

Dalia Taha

Dalia Taha wurde 1986 in Berlin geboren, wuchs aber in Ramallah (Westbank) auf und studierte Architektur an der Birzeit University in Ramallah. Sie begann sehr früh und mit aktiver Unterstützung ihrer Eltern zu schreiben. Lange Jahre war sie Redaktionsmitglied der Zeitschrift »Yaraat«, die sich der jungen Dichter- und Autorengeneration Palästinas

Ala Hlehel

Ala Hlehel (Alaa Hulaihil) wurde 1974 in Jesh in Galiläa geboren. Der palästinensische Israeli studierte Szenisches Schreiben in Tel Aviv und Kommunikationswissenschaft sowie bildende Kunst in Haifa. Anschließend arbeitete er als Moderator eines Radiosenders in Haifa, gründete zwei Zeitungen und war Chefredakteur von »Fasl Al-maqal«. Neben Theaterstücken, Drehbüchern für Film

Adania Shibli

Adania Shibli wurde 1974 in Palästina geboren. Sie schreibt Romane, Theaterstücke, Kurzgeschichten und erzählende Essays, die in mehreren Sprachen in Anthologien, Kunstbüchern, literarischen und kulturellen Zeitschriften veröffentlicht wurden. Zweimal wurde sie mit dem Qattan Young Writer’s Award-Palestine ausgezeichnet, 2001 für ihren Roman »Masaas« (En. »Touch«, 2009) und 2003 für ihren