24. ilb
Abendprogramm: 05. – 14.09.2024
Junges Programm: 09. – 18.09.2024

Herkunft: Mexiko

Eduardo Antonio Parra

Eduardo Antonio Parra, 1965 im mexikanischen León geboren, wuchs in Nuevo Laredo an der Grenze zu den USA auf. Er studierte Hispanistik an der Universidad Regiomontana in Monterrey, wo er auch heute noch lebt. Vor seiner Schriftstellerkarriere ging er diversen Beschäftigungen nach und arbeitete z.B. als Werber für Kreditkarten, Schrottverkäufer,

Duncan Tonatiuh

Duncan Tonatiuh, geboren 1984 in Mexico City, schreibt und illustriert Bücher für Kinder und Erwachsene. Der Sohn eines amerikanischen Vaters und einer mexikanischen Mutter wuchs in San Miguel de Allende auf, bis er als Teenager in die USA zog und in Massachusetts die Highschool besuchte. Bereits als Kind inspirierten ihn

David Toscana

David Toscana wurde 1961 in Monterrey im nordmexikanischen Bundesstaat Nuevo León geboren. Nach seiner Schulzeit ließ er sich zum Diplomingenieur ausbilden und arbeitete als solcher vorübergehend in Ciudad Juárez, bis er sich im Wechselspiel von Rohstoff und Markt immer mehr zur ursprünglichen konkreten und kreativen Materie hingezogen fühlte und mit

Cristina Rivera Garza

Cristina Rivera Garza wurde 1964 in Matamoros, Mexiko, geboren. Sie studierte Soziologie an der Universidad Nacional Autónoma de México und promovierte in lateinamerikanischer Geschichte an der University of Houston. In der Folge lehrte sie an verschiedenen Universitäten in den USA und in Mexiko. Auf ihr preisgekröntes literarisches Debüt, dem Erzählband

Coral Bracho

Coral Bracho wurde 1951 in Mexiko-Stadt geboren. Brachos lyrisches Werk, das der argentinische Dichter Néstor Perlongher der »neobarocken Poesie Lateinamerikas« zuordnet, gilt als Meilenstein der mexikanischen Dichtung. Ihr charakteristischer Stil ist bereits in dem Debütband »Peces de piel fugaz« (1977; Ü: Fische mit flüchtiger Haut) ausgeprägt. Der Reichtum an Bildern

Chloe Aridjis

Chloe Aridjis wurde 1971 in New York geboren und wuchs in den Niederlanden sowie in Mexiko-Stadt auf. Die Tochter des Lyrikers und Umweltaktivisten Homero Aridjis studierte Komparatistik in Harvard und erhielt einen Master und einen Doktor in Oxford unter dem renommierten Literaturwissenschaftler Malcolm Bowie. Ihre Promotion beschäftigte sich mit Lyrik

Carlos Fuentes

Carlos Fuentes wurde 1928 in Panama-Stadt geboren. Der Sohn eines mexikanischen Diplomaten verbrachte seine Kindheit in den USA und verschiedenen lateinamerikanischen Ländern. Trotz literarischer Neigungen studierte er zunächst Jura in Mexiko-Stadt. Anschließend bereitete er sich am Institut des Hautes Études Internationales in Genf auf seine Diplomatenlaufbahn vor. Er beschritt sie

Carmen Boullosa

Carmen Boullosa wurde 1954 in Mexiko-Stadt in einer kinderreichen, bürgerlich geprägten Familie geboren. Sie studierte an der Universidad Iberoamericana und der Universidad Nacional Autónoma de México (UNAM) und arbeitete von 1977 bis 1979 als Redakteurin des »Diccionario del Español de México« (Ü: Wörterbuch des mexikanischen Spanisch) am Colegio de México.

Antonio Ortuño

Antonio Ortuño wurde 1976 in Guadalajara, Mexiko, geboren. Zunächst wandte er sich dem Journalismus zu und arbeitete einige Jahre für die mexikanische Zeitung »Milenio«. Außerdem schreibt er Beiträge für bedeutende Kulturmagazine wie »Letras Libres« und »La Tempestad«. Seinen ersten Roman, »El buscador de cabezas« (Ü: Der Headhunter), veröffentlichte Ortuño 2006.

Ana Clavel

geboren 1961 in Mexiko-Stadt, studierte Geisteswissenschaften an der Autonomen Universität Mexiko. 1982 war sie Stipendiatin des National-Institutes der Schönen Künste und 2001 bis 2004 künstlerische Leiterin des Sistema Nacional de Creadores del Fonca. Sie erhielt 1991 den Nationalpreis Gilberto Owen, 2004 die Silbermedaille der Société Académique Arts-Sciences-Lettres und 2005 den

Àlvaro Enrigue

Àlvaro Enrigue wurde 1969 in Mexiko-Stadt geboren. Nach dem Studium der Kommunikationswissenschaften an der Ibero-Amerikanischen Universität in Mexiko-Stadt wechselte er zur Universität Maryland und schloss mit einem Master in lateinamerikanischer Literatur ab. Derzeit arbeitet er an seiner Dissertation und lehrt Übersetzung und Kreatives Schreiben. Zwischenzeitlich war er zudem Teilzeitprofessor an

Alma Guillermoprieto

geboren 1949 in Mexiko, ging als Jugendliche nach New York, wo sie Modernen Tanz studierte. Seit über zwanzig Jahren berichtet sie u.a. für den »New Yorker« und die »New York Review of Books« aus Lateinamerika. Sie gilt längst als eine Autorität auf dem Gebiet der politischen Reportage. 1991 erschien »Samba«,