22. ilb 07. - 17.09.2022

Herkunft: Kolumbien

Pilar Quintana

Pilar Quintana wurde 1972 in Calí geboren. Sie studierte am Liceo Benalcázar in Calí und später Soziale Kommunikation an der Javeriana-Universität in Bogotá. Nach ihrem Abschluss arbeitete sie als Drehbuchautorin fürs Fernsehen und als Werbetexterin. Drei Jahre lang bereiste sie die Welt und ließ sich nach ihrer Rückkehr am kolumbianischen

Sergio Álvarez

Der kolumbianische Schriftsteller und Journalist Sergio Álvarez wurde 1965 in Bogotá geboren. Er studierte Philosophie, lebte einige Jahre im kolumbianischen Orinoco-Tiefland, den Llanos Orientales, arbeitete dann in der Werbe,- Fernseh- und Kinobranche und begann schließlich mit dem Schreiben. Mit »Mapaná« (2000) legte Álvarez ein Jugendbuch vor, in dem er einen

Rafael Yockteng

Rafael Yockteng wurde 1976 in Lima, Peru, geboren. 1980 siedelte er mit seiner Familie nach Kolumbien über, wo er bis heute lebt. In der Schule waren Mathematik und Physik seine Lieblingsfächer, daher entschloss er sich zunächst, Maschinenbau zu studieren. Nach drei Semestern begann er zu zeichnen und zu schreiben, wechselte

Piedad Bonnett

Piedad Bonnett wurde 1951 in Amalfi, in der kolumbianischen Provinz Antioquia, geboren und wuchs ab dem neunten Lebensjahr in der Hauptstadt Bogotá auf. Sie studierte Philosophie und Philologie an der Universidad de los Andes und später an der Escuela de Investigación Lingüística y Literaria in Madrid. An der Universidad Nacional

Melba Escobar de Nogales

Melba Escobar de Nogales wurde 1976 in Cali in Kolumbien geboren. Sie studierte Literatur an der Universidad de los Andes in Bogotá.Ihre erste Veröffentlichung war die Dokumentation »Bogotá sueña, la ciudad por los niños« (2007; Ü: Bogota träumt, die Stadt der Kinder). Ausgerüstet mit Foto- und Filmkameras, stellte sie in

Laura Restrepo

Laura Restrepo wurde 1950 in Bogotá, Kolumbien, geboren. Sie studierte Literatur, Philosophie sowie Politikwissenschaften und arbeitete als Dozentin für Literatur. Als politische Journalistin und Aktivistin engagiert sie sich in Menschenrechtsorganisationen und verfasste mehrere Sachbücher über politische Themen ihres Heimatlandes, vor allem über den mehr als vierzig Jahre andauernden kolumbianischen Bürgerkrieg.

Juan Gustavo Cobo Borda

Juan Gustavo Cobo Borda wurde 1948 in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá geboren. Nach Schulzeit und Studium veröffentlichte er 1974 sein Debüt „Consejos para sobrevivir“ („Ratschläge zum Überleben“), mit dem er seinen klangvollen Namen in der kolumbianischen Literaturszene festschrieb. Manche zählen ihn zum jüngsten Mitstreiter der Gruppe des „Nadaísmo“, das unter

Juan Manuel Roca

Juan Manuel Roca wurde 1946 in Medellín, Kolumbien, geboren. Der vielfach ausgezeichnete Schriftsteller, Journalist und Kunstkritiker war zehn Jahre lang für die Sonntagsbeilage der Tageszeitung »El Espectador« verantwortlich und ist Herausgeber der Kulturzeitschrift »La sangrada escritura«. Roca wird der sogenannten »generación del desarraigo« (entwurzelte Generation) zugerechnet. Seine Lyrik nimmt die

Juan Esteban Constaín

Juan Esteban Constaín wurde 1979 in Popayán, Kolumbien, geboren. Als Professor für internationale Beziehungen an der Universidad del Rosario übersetzt er Bücher der alten Bibliothek der Hochschule aus dem Griechischen und dem Lateinischen. 2004 gab Constaín sein literarisches Debüt mit »Los mártires« (Ü: Die Märtyrer), einer Sammlung von Kurzgeschichten über

Juan Gabriel Vásquez

Juan Gabriel Vásquez wurde 1973 in Bogotá, Kolumbien, geboren, wo er auch Jura studierte, bevor er bei einem Paris-Aufenthalt (1996–1999) an der Sorbonne über lateinamerikanische Literatur promovierte. Neben seiner Arbeit als Autor übersetzte Vásquez Texte von Victor Hugo, E. M. Forster und John Dos Passos ins Spanische und arbeitet als

Jorge Franco

Jorge Franco wurde 1962 in Medellín, Kolumbien, geboren. Er studierte Filmregie an der International Film School in London und Literatur an der Pontificia Universidad Javeriana in Bogotá. Nach seinen ersten beiden preisgekrönten Publikationen – dem Erzählband »Maldito amor« (1996; Ü: Verfluchte Liebe) und dem Roman »Mala noche« (1997; Ü: Schlimme

Héctor Abad

Héctor Abad Faciolince wurde 1958 im kolumbianischen Medellín geboren. Er studierte Publizistik an der Universidad de Antioquia und Medizin sowie Philosophie an der Universidad Pontificia Bolivariana, von der er wegen eines unehrerbietigen Artikels über den Papst exmatrikuliert wurde. An der Universität von Turin studierte er anschließend moderne Sprachen und war