22. ilb 07. - 17.09.2022

Herkunft: USA

Ilya Kaminsky

Der Dichter, Kritiker, Übersetzer und Lyrik-Professor Ilya Kaminsky wurde 1977 in Odessa, damals Sowjetunion, geboren. Nach einer Mumps-Erkrankung mit vier Jahren wurde er schwerhörig. 1993 wanderte er mit seiner Familie in die USA aus und ließ sich in Rochester, New York, nieder. Dort bekam Kaminsky mit sechzehn Jahren erstmalig ein

Lauren Groff

Lauren Groff wurde 1978 in Cooperstown, New York, geboren. Sie debütierte 2008 mit »The Monsters of Templeton« [dt. »Die Monster von Templeton«, 2009]: In einer unglücklichen Lebenssituation kehrt die Archäologiestudentin Willie Upton in ihren Heimatort Templeton, New York, zurück. Seit Jahrhunderten ist ihre Familie dort ansässig. Doch wer ihr Vater

Martin Rümmler

geboren 1982 in Berlin, studierte Biologie mit den Schwerpunkten Zoologie, Botanik, Ökologie und Genetik an der Humboldt-Universität zu Berlin und war anschließend als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig, wobei sein Forschungsschwerpunkt auf Genetik bei Pflanzen lag. Als Guide am Museum für Naturkunde Berlin gibt er Führungen und Workshops. Seit Ende 2021 ist

Kate Allen

Kate Allen wurde in Massachusetts geboren. Bereits während ihrer Schulzeit begann sie, Geschichten zu schreiben. Sie studierte Creative Writing am Bates College in Lewiston, Maine, arbeitete als Lehrerin und gründete eine Familie, bevor sie mit »The Line Tender« [2019; dt. »Tage der Mondschnecke«, 2021] ihren Debütroman verfasste. Hauptfigur ist die

Claudia Rankine

Claudia Rankine wurde 1963 in Kingston, Jamaika, geboren. 1970 emigrierte sie mit ihrer Familie in die USA. Sie studierte am Williams College in Massachusetts und an der Columbia University in New York City und war langjährige Dozentin am Pomona College in Claremont, Kalifornien. Seit ihrem Lyrikdebüt »Nothing in Nature is

Angeline Boulley

Angeline Boulley wurde 1965 geboren und gehört dem Sault Ste. Marie Tribe of Chippewa Indians an. Sie ist ehemalige Direktorin des Office of Indian Education im US-Bildungsministerium. Ihr Debütroman »Firekeeper’s Daughter« [2021; dt. 2022] handelt von der achtzehnjährigen Daunis Fontaine. Als Tochter eines mittlerweile verstorbenen indigenen Vaters und einer weißen

David Wiesner

Der US-amerikanische Illustrator und Schriftsteller David Wiesner wurde 1956 in Bridgewater, New Jersey, geboren. Er studierte an der Rhode Island School of Design und erlangte 1978 einen Bachelor of Fine Arts in Illustration. 1980 debütierte Wiesner mit »Honest Andrew«, der Illustration eines Textes von Gloria Skurzynski. Nachdem er mehr als

Paul Muldoon

Der Lyriker Paul Muldoon wurde 1951 in Portadown im nordirischen County Armagh geboren und wuchs in der ländlichen Gegend von Moy auf. Er studierte Anglistik an der Queenʼs University in Belfast, wo er für die BBC arbeitete und vor allem Radiosendungen, später auch Fernsehsendungen produzierte. Bereits seit seinem frühen Gedichtband

Glenn C. Loury

geboren 1948 in Chicago, lehrt Wirtschaftswissenschaften an der Brown University. Er war der erste Schwarze Professor an der ökonomischen Fakultät in Harvard, veröffentlichte zahlreiche Aufsätze und hielt Vorträge auf der ganzen Welt. Seine Forschung konzentriert sich u. a. auf Mikro- und Industrieökonomie, Wohlfahrtsökonomik und Einkommensverteilung. Zudem schreibt er über Rassismus.

Jean Hanff Korelitz

Jean Hanff Korelitz wurde 1961 in New York City geboren. Sie studierte am Dartmouth College und am Clare College in Cambridge. 1996 legte sie mit dem Justizthriller »A Jury of Her Peers« [dt. »Die Schattenjury«, 1997] ihr Debüt vor. Darin übernimmt eine New Yorker Anwältin die Verteidigung eines Obdachlosen, der

Meron Hadero

Meron Hadero wurde in Addis Abeba, Äthiopien, geboren und gelangte in ihrer Kindheit als Flüchtling über Deutschland in die USA. Sie studierte Geschichte und Amerikanistik an der Princeton University, besuchte die Yale Law School und absolvierte ein Masterprogramm in Kreativem Schreiben an der University of Michigan. Ihre Kurzgeschichten erschienen in

Philip Gourevitch

geboren 1961 in Philadelphia, Pennsylvania, ist Autor und Journalist. Er ist Redaktionsmitglied von »The New Yorker« und war Chefredakteur von »The Paris Review«. Großes Aufsehen erregte er 1998 mit seinem ersten, vielfach ausgezeichneten Werk über den Völkermord in Ruanda »We wish to inform you that tomorrow we will be killed