22. ilb 07. - 17.09.2022

Herkunft: Serbien

Zlatko Krasni

Zlatko Krasni wurde 1951 in Sarajevo geboren. Nach seiner Schulzeit, die er im schweizerischen Montreux, im westdeutschen Hamm und im jugoslawischen Herceg Novi verbrachte, studierte er in Addis Abbeba, Belgrad und Berlin Germanistik. 1977 promovierte er über die Lyrik Rilkes im serbokroatischen Sprachraum – ein Einfluss, der sich auch in

Vladislav Bajac

Vladislav Bajac wurde 1954 in Belgrad, Serbien, geboren. Er studierte jugoslawische Philologie und Weltliteratur an der Belgrader Universität und arbeitete danach als Journalist. Er übersetzte Prosa und Lyrik aus dem Englischen ins Serbische, darunter die Anthologien »The Poets of the Beat Generation« (1979), »Trip. A Guide to Contemporary American Poetry«

Vesna Aleksić

Vesna Aleksić wurde 1958 in einer kleinen serbischen Stadt nahe Belgrad geboren, an die sie sich als lebendigen Ort voller Kinder, Pferdegespanne und Dampfeisenbahnen erinnert und die ihr Schreiben ge pr ägt hat. Nach dem Studium wurde sie Schulpsychologin und arbeitet heute als Fachberaterin für Kindergartenpädagogik. Zum Schreiben fand Aleksić

Tania Al Kayyali

geboren 1985, arbeitet seit 2013 in Serbien, Syrien und den VAE als Grafikdesignerin, Illustratorin und Übersetzerin für »Refugee and Migrant Crisis in Europe«. Als bildende Künstlerin hat sie sich auf Illustrationen spezialisiert und zuletzt neben Ausstellungsprojekten Kinderbücher gestaltet. Sie lebt in Berlin und setzt im Herbst ihr Studium an der

Sreten Ugričić

der 1961 in Jugoslawien geborene Romancier, Essayist, Konzeptkünstler, Astronom und Philosoph war 2002 bis 2008 Mitglied der UNESCO-Kommission für Serbien und Montenegro und reformierte die Serbische Nationalbibliothek, deren Leiter er seit 2001 ist. Ugričić ist Mitglied des serbischen P.E.N. und des Vorstandes von The European Library (TEL) und erhielt den

Melinda Nadj Abonji

Melinda Nadj Abonji wurde 1968 in der Kleinstadt Bečej in Serbien geboren. Ihre Familie gehörte dort in der Provinz Vojvodina der ungarischen Minderheit an. Mit fünf Jahren wanderte sie mit ihren Eltern in die Schweiz aus, wo sie am Zürichsee aufwuchs. An der Universität Zürich studierte sie Germanistik und Geschichte

László Végel

László Végel wurde 1941 in Srbobran, in der jugoslawischen Wojwodina, als Angehöriger der ungarischen Minderheit geboren. Er studierte im nahegelegenen Novi Sad sowie in Belgrad und arbeitete anschließend als Journalist, u.a. als Redakteur der Tageszeitung »Magyar Szó« und als Mitherausgeber der ebenfalls ungarischen Monatszeitung »Uj Symposion«. Als Dramaturg für das

Jovan Nikolić

Jovan Nikolić wurde 1955 in Belgrad geboren und wuchs in einer Roma-Siedlung in der serbischen Stadt Čačak auf. Seine Eltern wirkten in einer Kapelle mit, der Vater als Saxofonist, die Mutter als Sängerin. Deswegen verbrachte er seine Kindheit in Hotels vieler Städte des damaligen Jugoslawien. Von 1982 an arbeitete er

Jovan Zivlak

Jovan Zivlak wurde 1947 im serbischen Nakovo im Banat in der Region Vojvodina in der Nähe der rumänischen Grenze geboren. Nach seinem Schulabschluss in Kikinda studierte er in Novi Sad serbische Sprache und Literatur. Zivlak war von 1985 bis 2007 Cheflektor beim Verlag Svetovi, jetzt ist er beim Verlag Adresa

Hatidza Mehmedovic

Hatidza Mehmedovic hat bei dem Massaker von Srebrenica im Juli 1995 einen Großteil ihrer Familie verloren. Sie engagiert sich in der Vereinigung der »Srebrenica-Mütter«, die eng mit der Gesellschaft für bedrohte Völker zusammenarbeitet. Mit Hilfe internationaler Anwälte hat der Verein vor dem Kreisgericht in Den Haag gegen die UNO und

Dragana Mladenović

Dragana Mladenović wurde 1977 im sächsischen Frankenberg geboren und wuchs in Serbien auf. Sie studierte Serbische Literatur und Vergleichende Literaturwissenschaft. Neben ihrer dichterischen Tätigkeit arbeitet sie als Journalistin. Mladenović zählt zu den wichtigsten Vertreterinnen der serbischen Poesie ihrer Generation. Seit 2003 veröffentlichte sie insgesamt sechs preisgekrönte Gedichtbände, in denen sie