Mapuche-Literatur in den Städten
Ihre Texte verweben indigene Vokabeln und Kosmologien zu tropischen Fieberträumen über Kolonialismus, Kapitalismus und das, was danach kommt: Daniela Catrileo findet auf Mapudungun Wörter, deren Bedeutungen sich in anderen Sprachen entwinden. Mit »Piñen« und »Chilco« stellt sie zwei neue Prosabände vor: eine Sammlung von Erzählungen über Mapuche-Mädchen an den Rändern von Santiago, und eine Fabel über ein Paar, das aus einer zerfallenden Stadt flieht.
In Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung e.V.
Mit Daniela Catrileo
Es moderiert Fionn Petch
Es liest Benito Bause
Die Veranstaltung findet auf Spanisch statt, mit konsekutiver Übersetzung ins Deutsche und mit deutschen und spanischen Lesestellen.
