2025

internationales literaturfestival berlin 2025

taz, Bericht Julia Hubernagel, 21. September 2025 
„Man bekommt, und das ist das Gute an diesem nun zum 25. Mal stattfindenden Festival, Eindrücke von Literaturen weltweit, die mitunter noch gar nicht ins Deutsche übersetzt wurden. So gibt an einem Abend das Schriftstellerpaar Zhang Yueran und Shuang Xuetao Einblick in ihr literarisches Zusammenleben in der Megacity Peking. Zhang und Shuang schreiben meist über einsame, moderne Menschen, wie Moderatorin Katharina Borchardt herausstellt.“ 

Der Tagesspiegel, Bericht Gerrit ter Horst, 20. September 2025 
Schwierige und düstere Voraussetzungen sind es also, unter denen der PEN Berlin, der PEN Ukraine und das Ukrainische Institut diesen Solidaritätsabend im Rahmen des internationalen Literaturfestivals am Freitagabend veranstalteten. Es wurde ein Abend über die Müdigkeit, aus dem man ganz wach herausging. 

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Bericht Petra Ahne, 20. September 2025
Da war die Frage wieder beantwortet, die diesmal in besonders vielen Veranstaltungen des Internationalen Literaturfestivals Berlin (ILB) gestellt zu werden schien: Was schafft Literatur, wofür brauchen wir sie? Zum Beispiel, um die Toten lebendig zu halten.Das Zeitkritische gehört beim ILB seit je dazu, doch dass die den Krisenbogen weit aufspannenden Diskussionsveranstaltungen in diesem Jahr besonders gefragt waren, darf man als Ausdruck eines um sich greifenden Mulmigkeitsgefühls deuten, dem nach Erklärung und möglichst Beruhigung verlangt.

Berliner Zeitung, Bericht Cornelia Geißler, 17. September 2025 
Doch Lavinia Frey, Festivalleiterin seit 2023, legt Wert darauf, dass nicht die Zahlen im Zentrum stehen, sondern die Worte.Nicht nur der Exil-Abend zeigt, was für eine politische Angelegenheit Literatur sein kann. Das große Interesse des Publikums, das die Säle füllt und vor und nach den Veranstaltungen in Grüppchen herumsteht, das den Büchertisch belagert und lange für Autogramme ansteht, kann auf andere Weise Hoffnung stiften. Und vor allem: Hier werden die kontroversen Themen ohne Zwischenrufe, Plakataktionen oder andere schrille Mittel behandelt. Es geht um den Austausch von Argumenten, die Akzeptanz anderer Meinungen und Erfahrungen. 

rbb radio 3 , Bericht Nadine Kreuzahler, 15. September 2025 
„Es wird auf dem Internationalen Literaturfestival deutlich, dass das Trauma des 7. Oktoberanhält und dass der Traum einer Zwei-Staaten-Lösung zwar nicht ausgeträumt, aber so weit wegist wie vielleicht nie. Es bleibt der Appell dreier Schreibender, die israelische Zivilbevölkerung,die sich gegen den Krieg in Gaza, für Menschenrechte und für Frieden einlässt, nicht im Stich zulassen.“ 

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Bericht Kerstin Holm, 15. September 2025 
„Als Gipfeltreffen in Sachen Literatur und Menschenrechte begrüßte die Journalistin Natascha Freundlich das von ihr geleitete Gespräch der russischen Memorial- Mitbegründerin und Friedensnobelpreisträgerin Irina Scherbakowa mit der belarussischen Literaturnobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch beim Internationalen Literaturfestival in Berlin, wo beide Exilantinnen heute leben. (…) 
Als aufbauendes Schlusswort für die Ratlosen zitierte Scherbakowa einen Ausspruch der russischen Dichterin Anna Achmatowa, die der Verzweiflung eine manchmal hilfreiche Wirkung zusprach, während die Hoffnung nach ihrem Befund Menschen auch foltern und verrückt machen könne.“ 

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Bericht Petra Ahne, 15. September 2025: „Was können solche Formate, was kann das gemeinsame Literaturerlebnis in Zeiten von Unsicherheit und Umbruch? Gesetzt hat das Thema die mexikanisch-amerikanische Schriftstellerin und diesjährige Ko-Kuratorin Cristina Rivera Garza in ihrer Eröffnungsrede (F.A.Z. vom 11. September). Nach einer ernüchternden Variation von Charles Dickens – „it was the worst of times, it was the worst of times“ – gelang ihr das Kunststück, das Publikum wiederholt zum synchronen Ein- und Ausatmen zu bewegen, ganz ohne dass man das Gefühl bekam, sich in ein überfülltes Achtsamkeits-Seminar verirrt zu haben. (…) Lavinia Frey hat das Festival klarer konturiert, verschlankt und, wie man aus dem Team hört, die Arbeitsatmosphäre grundlegend verbessert.“

Berliner Morgenpost, Bericht Felix Müller, 14. September 2025: „Als eher stiller, aber umso charismatischerer Star des Festivals macht freilich spätestens seit der Eröffnung die mexikanische Historikerin, Soziologin und Schriftstellerin Cristina Rivera Garza auf sich aufmerksam. (…) Die unter Festival-Leiterin Lavinia Frey 2024 eingeführte – und sogleich mit dem nigerianischen Schriftsteller Helon Habila umgesetzte – Neuerung des „Curator in Residence“ sieht vor, eine schriftstellerische Persönlichkeit einzuladen, die ein Jahr lang mit dem Team zusammenarbeitet und einen Teil des Programms kuratiert. Im Fall von Cristina Rivera Garza ist damit erneut ein Glücksgriff gelungen.“

Der Tagesspiegel, Bericht Gregor Dotzauer, 12. September 2025: „Ein konservativer Kulturstaatsminister und eine linke mexikanische Feministin: Bei der Eröffnung des 25. Internationalen Literaturfestivals Berlin entsteht da ein seltsames Zusammenspiel. … Der einzige Erkenntnisgewinn dieser seltsamen Begegnung liegt vielleicht darin, dass Weimers konservative Sorge und Garzas Untergangsangst einander bei aller Fremdheit näher sind, als sich jeder von ihnen selbst eingestehen würde.“

Berliner Zeitung, Bericht Cornelia Geißler, 12. September 2025: „Der Festvortrag der Kuratorin in Residenz, der mexikanisch-amerikanischen Schriftstellerin Cristina Rivera Garza, hatte Wolfram Weimer so beeindruckt, dass er am Donnerstagabend im Haus der Berliner Festspiele erklärte, danach seine Rede nicht halten zu können. … Cristina Rivera Garza, die einen eigenen Programmschwerpunkt zusammengestellt hat, legte in ihrer Ansprache einen Beweis dafür ab, wie sich der Zugriff der Literatur auf die Welt von dem der Politik unterscheidet.“

taz, Bericht Julia Hubernagel, 12. September 2025 
„Es gab eine gute und eine konfuse Rede, die anlässlich der Eröffnung des 25. internationalen literaturfestivals berlin (ilb) gehalten wurden. Erstere bedingte dabei Zweitere, denn Kulturstaatsminister Wolfram Weimer zeigte sich von den Worten der Festivalkuratorin derart bewegt, dass er erklärtermaßen von seinem Skript abwich.(…) Festivalleiterin Lavinia Frey hatte in ihrem Grußwort besorgt in die Zukunft geschaut: Was uns politisch und gesellschaftlich bewegen werde in den nächsten Jahrzehnten, wisse sie nicht. Um die nahe Zukunft des ilb scheint sie sich erst mal keine Sorgen machen zu müssen. Die Bundesregierung, sicherte Weimer zu, werde das Festival weiterhin unterstützen.“ 

Lesung mit Chimamanda Ngozi Adichie

Berliner Morgenpost, Bericht von Alina Reiter, 21. März 2025: „Ich schreibe, weil das Schreiben alles ist, was ich kenne“, sagt die nigerianisch-amerikanische Autorin Chimamanda Ngozi Adichie. Ihren vierten Roman „Dream Count“ stellte sie am Mittwochabend im Humboldt Forum vor. Wie wichtig ihr das Schreiben ist, scheint auch ihre Leserschaft zu bemerken. Das Buch wurde nach der Veröffentlichung Anfang März sofort zum Bestseller. Durch den Abend führte die nigerianischamerikanische Autorin und Kolumnistin Enuma Okoro. Der Saal ist voll, die Gäste sind freudig gespannt. Im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals Berlin wird an diesem Abend eine der bekanntesten afrikanischen Autorinnen die Bühne betreten.“

Programm 25. ilb

Berliner Zeitung, Bericht Cornelia Geißler, 11. Juli 2025: „Aber natürlich liegt der Reiz des Festivals nicht im Schaulaufen von Siegern in irgendwelchen Wettbewerben. Mit so einem Satz wird in der Programmvorschau Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zitiert, der die Schirmherrschaft zum Jubiläum übernommen hat: „Nie ging es dem ilb allein darum, berühmte Autorinnen und Autoren einzuladen.“ Er sagt weiter: „Das ilb war von Anbeginn auch ein gesellschaftlich und politisch engagiertes Festival, das daran glaubt: Literatur kann Horizonte öffnen und toleranter machen.“

2024

Festival und Eröffnung

taz, Bericht von Julia Hubernagel und Jens Uthoff, 13. September 2024: “Es ist das erste Mal, dass ein Externer das Festival nach der 22 Jahre währenden Regentschaft Ulrich Schreibers nun unter der neuen Leiterin Lavinia Frey kuratiert, und es ist auch das erste Mal, dass Habila überhaupt etwas kuratiert, wie er der taz kurz vor Festivalbeginn verriet. Man darf beides als Erfolg verbuchen.”

FAZ, Bericht von Petra Ahne, 16. September 2024: „Während beim ilb in der Vergangenheit Zeitkritisches verhandelnde Panels die Literatur zu überlagerten drohten, lief in dieser Ausgabe, der ersten ganz von der neuen Leiterin Lavinia Frey geplanten, beides aufeinander zu. […] Das Publikum machte die Neufokussierung des Festivals offenbar bereitwillig mit […].“

Süddeutsche Zeitung, Bericht von Sonja Zekri, 07. September 2024: “[…] das ILB hat alle Chancen, den Lesesaal tatsächlich für alle zu öffnen und nicht nur eine andere exklusive Kammer für eine erlesen international vernetzte Zuhörerschaft zu bespielen.”

Deutschlandfunk Kultur, Fazit, Beitrag von Stefanie von Oppen, 11. September 2024: “Ein richtiger Coup ist ihr [Lavinia Frey] gelungen mit der Erfindung einer Curator in Residence und das ist in diesem Jahr der Nigerianer Helon Habila. Von dessen Netzwerken hat das ilb sicher sehr profitiert.”

FAZ, Bericht von Petra Ahne, 07. September 2024: “Mit ihr [Beata Umubyeyi Mairesse] kam eine erschütternde Unmittelbarkeit in den bis auf den letzten Platz gefüllten Saal, die die Frage nach der Bedeutung des Erzählens erst überlagerte, um dann schockierend mit ihr zu verschmelzen.”

Deutschlandfunk Kultur, Lesart, Bericht von Stefanie von Oppen, 06. September 2024: “Also eine gewisse Feierlichkeit hat es schon. Was ganz besonders war, oder ich glaube, auch jedes Mal üblich ist, war die Musik. Also es begann mit einer Band. […] Es war einfach schonmal fantastisch, ein toller Auftakt. […] Dann nahm das ganze doch Fahrt auf, indem dann eben Helon Habila auftrat und vor allem der absolute Höhepunkt, die Schriftstellerin Beata Umubyeyi Mairesse, zu ihr später noch mehr, aus Ruanda.”

Tagesspiegel, Bericht von Gregor Dotzauer, 07. September 2024: “Helon Habila, der erste Gastkurator des seit dem vergangenen Jahr von Lavinia Frey geleiteten Festivals, tat also gut daran, zur Eröffnung eine ruandische Schriftstellerin einzuladen, die dem Genozid als 15-Jährige nach Frankreich entkommen war. Wie Beata Umubyeyi Mairesse, als Tochter eines Polen leicht hellhäutig, im Haus der Berliner Festspiele von der lebensrettenden Lüge erzählte, mit der sie der Miliz weismachen konnte, sie sei Französin und der Präsident in Paris sehr ungehalten, wenn man ihr etwas antue – das war eine bewegende, grundsympathische, mit stiller Autorität vorgetragene und durch die berichtete Erfindungsgabe sofort aufs Feld der Literatur führende Rede.”

Szczepan Twardoch: Kälte:

FAZ, Bericht von Petra Ahne, 07. September 2024: “Ihre Rede über die Notwendigkeit, dass Überlebende, dass Opfer Zeugnis ablegen, fand ein unerwartetes Echo im zweiten Text des Abends, geschrieben von Szczepan Twardoch, einem der großen Namen, die in überschaubarer Zahl doch vertreten sind.”

Happy Stories, Mostly:

Deutschlandfunk Kultur, Fazit, Beitrag von Stefanie von Oppen, 11. September 2024: “eine Veranstaltung, die ich einfach großartig fand. Da waren Marylyn Tan, Norman Erikson Pasaribu und Tash Aw und die haben ihre Texte gelesen, die wirklich toll, provokant und mutig waren.”

Queerness in South East Asia:

taz, Bericht von Ilo Toerkell, 12. September 2024: “Zu Beginn der gut besuchten Veranstaltung in der Heinrich-Böll-Stiftung kontextualisierte die Wissenschaftlerin und Professorin Khoo Ying Hooi das Thema in Hinblick auf die rechtliche Lage und mediale Repräsentation. […] „If you are not happy we can talk about it, but first put on this ball-gag“, („wenn du nicht glücklich bist, können wir darüber reden, aber leg zuerst diesen Knebel an“), rezitiert Marylyn Tan in beißendem Tonfall aus ihrem Gedichtband. Es ist ein wohl treffendes Bild für den restriktiven Diskurs.”

In the Presence of Absence: Poems for Palestine:

Deutschlandfunk Kultur, Fazit, Bericht von Stefanie von Oppen, 11. September 2024: “Das war wirklich sehr ergreifend […] Man sah viele Menschen sehr berührt im Publikum und glücklicherweise war das Compassion-Team dabei, um diese Menschen aufzufangen in dem Moment.”

Tagesspiegel, Bericht von Gerrit ter Horst, 11. September 2024: “Ein trauriger, ein wütender Abend, aber auch ein gemeinschaftlicher Abend fand im Haus der Berliner Festspiele statt. Und ein zutiefst literarischer, gab er doch dem Schmerz eine Sprache und einen Ort.”

New Voices from Chile:

Deutschlandfunk, Kultur heute, Bericht von Peter B. Schumann, 12. September 2024: “Es gibt viele denkwürdige Abende auf diesem internationalen Literaturfestival. Aber keiner war so konkret an ein historisches Datum gebunden wie die gestrige Veranstaltung. Der Putsch der Militärs gegen Salvador Allende vernichtete damals ein einzigartiges Projekt: die Einführung eines demokratischen Sozialismus, und veränderte Chile wie auch die Geschichte Lateinamerikas für Jahrzehnte. Das Festival reflektierte das Ereignis mit zwei chilenischen Schriftstellerinnen. […] Mit dieser Lesung hat das Internationale Literaturfestival nachdrücklich den Jahrestag des Militärputsches in Chile in Erinnerung gerufen. Und es hat zwei außergewöhnliche Schriftstellerinnen vorgestellt, die mit ihren Romanen eindrucksvoll veranschaulichen, wie weit die Vergangenheit noch immer die Gegenwart durchdringt.”

Tash Aw: Strangers on a Pier:

taz, Bericht von Julia Hubernagel und Jens Uthoff, 13. September 2024: “[…] die Lesung mit Tash Aw stellt auf beiläufige Art die besondere Kraft von Literatur unter Beweis; Licht auf Themen, Länder und Komplexe zu werfen, die zum Wettstreit um die öffentliche Aufmerksamkeit normalerweise gar nicht erst antreten.”

Aleida Assmann: Gemeinsinn:

Tagesspiegel, Bericht von Ulrike Baureithel, 13. September 2024: “Dieser „sechste Sinn“ [der Gemeinsinn] umschreibt für Assmann das Gegenmodell zu Populismus, Ressentiment und Hass, den die Rechte forciert, um die Gesellschaft auseinanderzutreiben. Die Rechte habe „Solidarität“, dieses urlinke Motiv, um das es Heinz Bude in zwölf gleichnamigen Meditationen (Hanser 2019) geht, für sich gekapert. Dass die Sozialdemokratie den Solidaritätsgedanken aufgegeben habe, räche sich bitter, erklärt er unter Beifall.”

Davi Kopenawa & Mirjam Herrmann: Naturgewalt

FAZ, Bericht von Petra Ahne, 16. September 2024: “Wenn Literaturfestivals geballte Gelegenheiten zum Perspektivwechsel sind, war der Auftritt von Davi Kopenawa beim Internationalen Literaturfestival Berlin (ilb) eine besonders eindrückliche, so selbstbewusst, wie er vor Augen führte, dass er ganz gut ohne die Kulturtechnik auskommt, die eine zehntägige Feier des Buchs erst möglich macht.”

Festival Kitchen:

Deutschlandfunk Kultur, Fazit, Beitrag von Stefanie von Oppen, 11. September 2024: “Das frühere Festivalzelt ist inzwischen ausgetauscht gegen eine sogenannte Festival Kitchen, die dann von einem syrischen Restaurant bespielt wird und wo auch alle Gäste durchaus eingeladen sind, hinzukommen. […] Die Leute halten sich auch gerne länger dort [im Haus] auf. […] Und diese Möglichkeit bietet das Festival auch, dass es viele Gespräche gibt zwischen Autorinnen und Autoren und dem Publikum, die sich in der besagten Kitchen auch treffen können, um da gemeinsam zu essen und insofern habe ich den Eindruck, dass es wirklich ein sehr gelungenes Festival ist.”

Programmveröffentlichung:

FAZ, Bericht von Petra Ahne, 03. Juli 2024: “Kompakter, konzentrierter, risikofreudiger wird das ilb, so der Eindruck nach der Vorstellung des Programms am Mittwoch. Man setzt weniger auf die ganz großen Namen und mehr auf die Entdeckungsfreude des Publikums.“

Buchpremiere Salman Rushdie:

FAZ, Kommentar von Andreas Kilb, 17. Mai 2024: “Das Buch trägt die Spuren des Todes, dem Rushdie knapp entgangen ist, und wer genau hinschaut, kann diese Spuren auch in seinem Gesicht erkennen, das nicht nur älter, sondern starrer wirkt, und in seiner rechten Hand, die steifer gestikuliert als die linke. Und man kann nicht aufhören hinzuschauen an diesem Abend im Deutschen Theater.”

Deutsche Welle, Bericht von Sabine Kieselbach, 17. Mai 2024: “Das Publikum in Berlin feiert Salman Rushdie für seine Kraft, seinen Humor und auch für seine so wichtige Botschaft. Dafür, das ist an diesem Abend noch einmal klar geworden, zahlt Rushdie einen furchtbaren Preis.”