Postsoviet Cosmopolis – In vielen Zungen sprechen: Translinguale Poesie. Mit Semyon Hanin und Eugene Ostahevsky

Portrait Semjon Hanin
Semjon Hanin [© Aleksejs Beleckis]

Post-sowjetische Lyrik wird in vielen Sprachen verfasst. Wofür stehen polyphone Ästhetiken? Wie kompliziert kann das Verhältnis zwischen Sprache und Identität werden? Als russischsprachiger Dichter in Lettland und Gründungsmitglied der zweisprachigen Poesie-Performance-Gruppe Orbita arbeitet Semyon Hanin mit Russisch als einer Sprache ohne Land. Als englischsprachiger Dichter in New York [und auch Berlin] greift Eugene Ostashevsky auf die Avantgarde-Poetik des zwanzigsten Jahrhunderts zurück, um das amerikanische Englisch zu verfremden. Der Abend besteht aus einer Multimedia-Performance und einer anschließenden Diskussion.

Sprache: Englisch

Eine Kooperation mit dem Exzellenzcluster »Temporal Communities: Doing Literature in a Global Perspective« der Freien Universität Berlin