Postsoviet Cosmopolis – Constructing Postsoviet Childhood: Mit Volha Hapeyeva und Lea Ypi [live zugeschaltet]

22. internationales literaturfestival berlin [© Hartwig Klappert]
22. internationales literaturfestival berlin [© Hartwig Klappert]

Der erste Roman »Camel Travel« der bekannten belarussischen Lyrikerin handelt von einer Kindheit und Jugend in der Endphase der Sowjetunion. Die Protagonistin wächst in einer politischen Umbruchphase auf, in der auch der Alltag nur mit Erfindungsgabe und Improvisationstalent gemeistert werden kann. »Hapeyeva ist eine grenzenaufweichende Wortzauberin, was man auch diesem Buch anmerkt, in dem Wort, Ton, Rhythmus und die genauen Beobachtungen eine abhängig machende Sogwirkung entfachen« [Der Standard].

Albanien 1989: In »Frei. Erwachsenwerden am Ende der Geschichte« erzählt die Politikwissenschaftlerin Lea Ypi vom Aufwachsen in einem isolierten Land. Mangelwirtschaft, Geheimpolizei und das Proletariat bestimmen das Leben. »[Es] gelingt Ypi, ihre Kindheitsgeschichte für den Leser so zu erzählen, dass er seine eigenen Erfahrungen, in denen der Autorin wiederfindet. Gleichzeitig lässt sie keinen Zweifel an den Unterschieden, am Ausmaß von Demütigung und Leid, die diese Zeit für die Albaner bedeutete.« [neues deutschland]

Moderation: Tuesday Bhambry
Sprachen: Englisch, Deutsch

Eine Kooperation mit dem Exzellenzcluster »Temporal Communities: Doing Literature in a Global Perspective« der Freien Universität Berlin

Restkarten ggf. an der Abendkasse.