Wissenschaftsjahr: Bioökonomie (2020/ 21)

Vor dem Hintergrund der Klimakrise, einer wachsenden Welt­bevölkerung und schwindenden Rohstoffen, ist die Suche nach alternativen Wirtschaftsformen zwingend notwendig. Die Bioökonomie lebt von biologischen und nachwachsenden Rohstoffen und führt somit weg von einer fossil betriebenen Wirtschaft. Dies birgt neue Möglichkeiten, aber auch Risiken für Mensch und Natur. Kann die Bioökonomie einen Ausweg aus der Klimakrise schaf­fen? Internationale Autorinnen präsentieren ihre Visionen in exklusiv verfassten literarischen Beiträgen und beleuchten diese in zehn Gesprächen mit Expertinnen. Von der Rolle der Bäume für unsere Ökosysteme über das Phänomen des Land Grabbing bis hin zu Labor-Fleisch als Zukunftsnahrung veran­schaulichen die Veranstaltungen Beispiele aus Alltag, Politik und Forschung. Politökonomin Maja Göpel [D], Journalistin Christiane Grefe [D] und Energieökonomin Claudia Kemfert [D] eröffnen mit Autor und Umweltschützer Andri Snaer Magnason [Island] die Reihe. Nino Bulling [D] und Lukas Jüliger [D] prä­sentieren ihre Gedanken in Comic-Form und zum Abschluss spekuliert Lyriker und Umweltaktivist Homero Aridjis mit Phi­losoph Timothy Morton [USA] und Politologin Barbara Unmü­ßig [D] welche Zukunftsvisionen – Utopien und Dystopien – sich aus den vielfältigen Strategien einer Bioökonomie entwickeln.

Im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2020/21 – Bioökonomie.
In Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung und dem Futuri­um.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter www.wissenschaftsjahr.de.