Das Jahr begann mit Protesten, getragen vom großen Mut der iranischen Bevölkerung – wie schon 2022, als der Ruf »Jin, Jiyan, Azadî« (Frau, Leben, Freiheit) um die Welt ging. Im nächsten Moment wurde auch dieser Protest mit unvorstellbarer Brutalität niedergeschlagen. Noch während Iraner und Iranerinnen ihre Toten betrauerten, starteten am 28. Februar die USA und Israel Luft- und Raketenangriffe gegen den Iran.
Autor:innen und Journalist:innen leben in diesen Monaten mit spärlichen Informationen und in Angst um Angehörige im Iran. Sie halten »Explosionen in ihren Händen«, schrieb die Schriftstellerin Shida Bazyar über die Nachrichten auf ihrem Handy. Sie wird gemeinsam mit dem Poetry Slammer Aidin Halimi und den Autorinnen Ronya Othmann und Daniela Sepehri über die Rolle von Schriftsteller:innen in der Freiheitsbewegung Irans sprechen. Über die politischen und globalen Folgen des amerikanisch-israelischen Krieges gegen den Iran diskutieren die Journalist:innen Michel Abdollahi und Shila Behjat sowie der Politologe Ali Fathollah-Nejad. Die im Berliner Exil lebende Lyrikerin Mahtab Yaghma, die 2024 nur knapp der Todesstrafe entkam, wird aus ihrem Werk lesen. Behrad Alikonari wird den Abend musikalisch begleiten.
In Kooperation mit PEN Berlin.
Mit Michel Abdollahi, Behrad Alikonari, Shida Bazyar, Shila Behjat, Ali Fathollah-Nejad, Aidin Halimi, Ronya Othmann, Daniela Sepehri, Mahtab Yaghma
Es moderiert Nina Moghaddam
Mit musikalischer Begleitung von Behrad Alikonari
Auf Deutsch, Farsi mit Simultanverdolmetschung ins Deutsche










