23. ilb 06. – 16.09.2023

Jonathan Meese

Jonathan Meese wurde 1970 in Tokio geboren, gilt seit seiner umfassenden Werkschau »MAMA JOHNNY« (Hamburger Deichtorhallen, 2006) als Enfant terrible der internationalen Kunstszene. Diesem Ruf kommt er nach mit seinen Performances zwischen scheinbarem Wahn, künstlerischer Überzeugung und kalkulierter Provokation, in welchen er die »Diktatur der Kunst« ausruft. Neben Gemälden und Aktionen zeichnet er für die Bühnenbilder von Frank Castorfs Volksbühnen-Inszenierung des Pitigrilli-Romans »Kokain« (2004) und Wolfgang Rihms Nietzsche-Oper »Dionysos« in Salzburg (2010) verantwortlich und arbeitete mit Jörg Immendorff, Albert Oehlen und Daniel Richter zusammen. Meese lebt und arbeitet in Berlin und Hamburg.

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