
Claudia Ulloa Donoso
- Norwegen, Peru
- Zu Gast beim ilb: 2025
geboren 1979 in Lima, Peru ist Schriftstellerin und Sprachlehrerin. Nach ihrem Tourismusstudium in Peru ging sie nach Valencia, Spanien, bevor sie ins nördliche Norwegen zog. Dort studierte sie zunächst Soziologie und dann Spanisch an der Universität Tromsø. Sie veröffentlichte Erzählungsbände und einen Roman. In ihrem Schreiben beschäftigt sich Ulloa Donoso mit den Themen Sprachlosigkeit, Migration, Sucht und Freundschaft. Ihre Texte weisen mögliche Parallelen zu ihrer eigenen Geschichte, dem Umziehen in ein anderes Land auf, wobei sie jedoch den fiktiven Rahmen stets aufrecht hält. 2022 veröffentlichte sie ihren Debütroman »Yo maté a un perro en Rumanía«, mit dem sie zeigt, wie auch ohne gemeinsame Sprache Gemeinschaft entstehen kann. Das Buch wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt: Portugiesisch (portugiesisches und brasilianisches), Italienisch, Norwegisch und Chinesisch. 2017 wurde sie von Bogota39, einer Initiative des Hay Festivals und der Stadt Bogota, zu den 39 vielversprechendsten jungen Autor:innen Lateinamerikas gezählt. Claudia Ulloa Donoso arbeitet neben ihrer schriftstellerischen Karriere seit Jahren als Spanisch- und Norwegisch-Lehrerin für Migrant:innen in Trondheim, Norwegen, wo sie lebt.
Pajarito
Libros del Laurel
Santiago de Chile, 2015
Little Bird
Deep Vellum Publishing
Dallas, 2021
[Ü: Lily Meyer]
Yo maté a un perro en Rumanía
Almadía
Madrid, 2022