23. ilb 06. – 16.09.2023

Miriam Rürup

Miriam Rürup ist Direktorin des Moses Mendelssohn Zentrums für europäisch-jüdische Studien. Bevor sie diesen Posten übernahm war sie von 2012 bis 2020 Direktorin des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden in Hamburg. Davor arbeitete sie als Post-Doc Research Fellow am Deutschen Historischen Institut in Washington DC und von 2006 bis 2010 als Wissenschaftliche Assistentin am Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte der Universität Göttingen.

Sie forscht zum Umgang der Vereinten Nationen mit Staatenlosigkeit und Ideen universeller Zugehörigkeit nach den beiden Weltkriegen und den Rückwirkungen auf die nationalstaatliche Politik in West-Deutschland. 2007 publizierte sie ihre Dissertation zum Thema deutsch-jüdische Studentenverbindungen [»Ehrensache. Jüdische Studentenverbindungen an deutschen Universitäten 1886-1937«, Wallstein-Verlag, Göttingen].

Sie hat Geschichte, Soziologie und Europäische Ethnologie an den Universitäten Göttingen, Tel Aviv und Berlin studiert und an der Stiftung »Topographie des Terrors« in Berlin, dem Franz Rosenzweig-Zentrum in Jerusalem und dem Simon Dubnow Institut in Leipzig gearbeitet.

Stand: 2022