geboren 1949 im Libanon, lebt seit 1976 als Journalist und Autor von Romanen, Essays und Opernlibrettos in Frankreich. Er bereiste über sechzig Länder und schreibt über Identität und das Verhältnis zwischen Westen und arabischer Welt. Sein Werk wurde in über fünfzig Sprachen übersetzt. 1993 erhielt er für »Le Rocher de Tanios« (1993; dt. »Der Felsen des Tanios«, 2004) den Prix Goncourt. 2011 wurde er in die Académie française gewählt. Zuletzt erschien »Le naufrage des civilisations« (2019).

Amin Maalouf
Libanon
Beim ILB zu Gast: 2019
Die Auflösung der Weltordnungen
Suhrkamp
Berlin, 2010
[Ü: Andrea Spingler]
Die Verunsicherten
Arche
Zürich/Hamburg, 2014
[Ü: Lis Künzli]
Le naufrage des civilisations
Grasset
Paris, 2019