wurde 1977 geboren, schreibt oft bilingual angelegte, von Phantasmagorien durchzogene Erzählungen, die eine surreale Eigenlogik erzeugen und sich als Allegorien auf Gesellschaftsverhältnisse lesen lassen. Im aus poetischen Traumtranskripten entwickelten Roman »Amatka« (2017) beruht ein dystopisches Kolonialregime auf der existenziellen Bedingtheit von Sprache und Materie. Tidbeck wirkt außerdem als Übersetzerin und Dozentin für Kreatives Schreiben. Sie lebt in Malmö.

Karin Tidbeck
Schweden
Beim ILB zu Gast: 2019
Jagannath
Cheeky Frawg Books
Tallahassee, 2012
Amatka
Vintage
New York, 2017
www.karintidbeck.com