22. ilb 07. - 17.09.2022

Karin Tidbeck

wurde 1977 geboren, schreibt oft bilingual angelegte, von Phantasmagorien durchzogene Erzählungen, die eine surreale Eigenlogik erzeugen und sich als Allegorien auf Gesellschaftsverhältnisse lesen lassen. Im aus poetischen Traumtranskripten entwickelten Roman »Amatka« (2017) beruht ein dystopisches Kolonialregime auf der existenziellen Bedingtheit von Sprache und Materie. Tidbeck wirkt außerdem als Übersetzerin und Dozentin für Kreatives Schreiben. Sie lebt in Malmö.