Programmsparten: Erinnerung, Sprich

Sigrid Weigel

geboren 1950 in Hamburg, ist Literatur- und Kulturwissenschaftlerin. Nach akademischen Stationen in Hamburg, Essen, Zürich, Potsdam und Princeton war sie von 1999 bis 2015 Direktorin des Zentrums für Literatur- und Kulturforschung in Berlin. Sie hat über Heine, Freud, Warburg, Benjamin, Scholem, Arendt, Bachmann sowie die Themen Gedächtnis, Generationen, Topografie, Bildtheorie

Sharon Dodua Otoo

Die britische Schriftstellerin und Publizistin Sharon Dodua Otoo wurde 1972 in London als Tochter ghanaischer Eltern geboren. Bis 1997 studierte sie German and Management Studies am Royal Holloway College der Universität London. 2006 siedelte sie nach Deutschland über. 2012 veröffentlichte sie ihre erste Novelle »the things i am thinking while

Sebastian Guggolz

geboren 1982 am Bodensee, studierte Kunstgeschichte und Germanistik in Hamburg. Anschließend war er als Lektor für den Verlag Matthes & Seitz Berlin tätig. 2014 gründete er den Guggolz Verlag, der sich auf Neuübersetzungen von Werken in Vergessenheit geratener Autor*innen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts aus Nord- und Osteuropa spezialisiert

Sasha Marianna Salzmann

ist Theaterautor*in, Essayist*in und Dramaturg*in. Salzmanns Theaterarbeiten sind in über zwanzig Sprachen übersetzt und wurden zuletzt mit dem Kunstpreis Berlin 2020 ausgezeichnet. Das Debüt »Außer sich« (2017) wurde mit dem Mara-Cassens-Preis sowie dem Jürgen-Ponto-Preis ausgezeichnet und stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. 2021 erscheint der neue Roman »Im Menschen

Sabine Broeck

Emeritierte Professorin, Universität Bremen, wo sie (Afro-)Amerikanistik, Gender Studies und Black Diaspora Studies lehrte. Ihre Forschung konzentriert sich auf eine Kritik der Moderne als koloniale Matrix, insbesondere auf die Erforschung westlicher Modernität als Produkt der kolonialen Versklavung Afrikas und der sogenannten Neuen Welt. Sie ist Mitherausgeberin des Sammelbands »Postcoloniality –

Robert Fitzgerald Reid-Pharr

ist Professor für Studies of Women, Gender, and Sexuality an der Harvard University. Zuvor lehrte er Anglistik und Amerikanistik am Graduate Center der City University of New York. Er veröffentlichte bislang vier Bücher zu den Themenfeldern afroamerikanische Kultur, Race Studies und Sexualitätenforschung und erhielt für seine Forschungs- und Veröffentlichungsprojekte zahlreiche

René Böll

geboren 1948, ist Künstler, Mitbegründer der Heinrich Böll Stiftung und Nachlassverwalter seines Vaters Heinrich Böll. Ab 1967 studierte Böll Druckgrafik und Malerei in Köln und Wien, ab 1975 war er Leiter des von ihm mitbegründeten Lamuv Verlags und übersetzte darüber hinaus Werke aus dem Spanischen. Von 2005 bis 2010 arbeitete

Petra Strien

geboren 1951 in Solingen, ist promovierte Romanistin. An verschiedenen Universitäten leitet sie Seminare für Spanische und Lateinamerikanische Literatur und Literarisches Übersetzen mit Schwerpunkt Lyrik. Seit vielen Jahren ist sie als freie Übersetzerin spanischer und lateinamerikanischer Literatur tätig. Zurzeit arbeitet sie als Mitherausgeberin an einer Anthologie der spanischen und lateinamerikanischen Lyrik

Patrice D. Douglass

ist Juniorprofessorin für Gender- und Frauenstudien an der University of California in Berkeley. Sie ist promovierte Kulturwissenschaftlerin und hat einen Masterabschluss in Ethik sowie einen Bachelorabschluss in Feministischen Studien und Jura. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen schwarze feministische Theorie, Afro-Pessimismus, Gender und sexuelle Gewalt sowie Politikphilosophie.e

Olga Radetzkaja

geboren 1965, studierte Slawistik und Komparatistik. Sie arbeitet als freie Übersetzerin aus dem Russischen und übersetzte u. a. Werke von Viktor Schklowskij, Vladimir Sorokin, Julius Margolin und Maria Stepanova. 2019 erschien ihre Übersetzung von Boris Poplawskis Roman »Apoll Besobrasow«. Sie ist außerdem Koautorin des Dokumentarfilms »Spurwechsel. Ein Film vom Übersetzen«

Mo Yan-chi Lai

ist eine vielfach ausgezeichnete Künstlerin und Multimedia-Performerin aus Hongkong. Ihre Kurzfilme wurden international präsentiert, ihre Soloperformance »Woman in Red« wurde im Queen Elizabeth Stadium in Hongkong und im Theater Zuidplein in Amsterdam aufgeführt. Sie ist Leiterin der unabhängigen Theatergruppe FM Theatre Power, Gastdozentin an der Lignan und der Hong Kong

Miriam Mandelkow

Miriam Mandelkow, geboren 1963 in Amsterdam, ist eine vielfach ausgezeichnete Übersetzerin. Sie studierte Anglistik, Amerikanistik und Jewish Studies in Hamburg und den USA und war mehrere Jahre als Lektorin tätig, bevor sie sich dem literarischen Übersetzen zuwandte. Zuletzt erschienen in ihrer Übersetzung Werke von Samuel Selvon, Ta-Nehisi Coates, Richard Price und