Programm Format: Lesung

Mieko Kawakami: Das Gelbe Haus

Hinweis: Weitere Veranstaltung mit Mieko Kawakami Eine weitere Gelegenheit, die Autorin zu erleben, bietet das Junge Programm: „Das Gelbe Haus“ – Lesung, Gespräch und Q&A mit Mieko Kawakami. Willkommen sind Eltern mit Babys unter einem Jahr, Schulklassen und alle, die lieber früh aufstehen als spät ins Bett gehen. Für Eltern

Sid Sharp: Moor Myrte und das Zaubergarn

Gespräch, Lesung, Q&A Auf einem ihrer Spaziergänge trifft die gutmütige Beatrice auf die sagenumwobene Moor Myrte, ein unheimliches Waldwesen. Dabei stellt sie fest, dass Myrte weitaus weniger grausig ist, als gemunkelt wird: Myrte bietet Beatrice sogar ihr magisches Garn zum Stricken an. Doch als Beatrices mürrische Schwester davon erfährt, nehmen

Worte in Bewegung: Was bedeutet Schreiben im Exil?

Einblicke ins Exil – Der 5. Festivaltag steht ganz im Zeichen eines The­mas, das das ilb seit 25 Jahren prägt: Exil in der Literatur. Was bedeutet es, seine Heimat verlassen zu müssen und in der Fremde zu schreiben? Im Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung setzen sich Worte in Bewegung. Sie erzählen vom

R.F. KUANG: Katabasis

Für den eigenen Professor durch die Hölle gehen? Das würden selbst im übertragenen Sinne vermutlich die wenigsten. Anders sehen das Alice und Peter, zwei Studierende der Analytischen Magie an der Universität Cambridge. In »Katabasis« reisen die beiden in die Unterwelt, um ihren bei einem misslungenen Experiment verstorbenen Professor ins Reich

SAMANTA SCHWEBLIN: Das gute Übel

Unheimlich, eindringlich und intim – Schweblins Erzählungen lesen sich wie moderne Märchen. »In denHänden von Samanta Schweblin wird eine einzelne Geschichte zur Theorie von beinahe allem.« [ColumMcCann] In »Das gute Übel« [Ü: Marianne Gareis] verwebt sie Geschichten über Familie, Trauer undReue mit phantasmagorischen Bildern – und zeigt, wie fragil und

LEIF RANDT: Let’s Talk About Feelings

Marian Flanders, 41, betreibt eine Boutique für Designermode in Westberlin, den Kenting-Beach-Store. Als seine Mutter, ein früheres Top-Model, nach langer Krankheit stirbt, beginnt ein Jahr der leisen Transformation: Reisen, Flirts, Familienbande und zaghafte Aufbrüche. Leif Randt erzählt mit lakonischer Wärme und glasklarem Stil von Trauer, Trotz und der Möglichkeit, Gefühle

ALAN HOLLINGHURST: Unsere Abende

Ein Wochenende auf dem Landsitz seiner Stipendiengeber verändert das Leben des 13-jährigen Dave Win – und markiert den Beginn einer langen Rivalität mit deren Sohn Giles. Über fünf Jahrzehnte erzählt Hollinghurst vom Leben eines schwulen Schauspielers im Schatten gesellschaftlicher Zwänge und eines Freundes, der zum gefährlichen Politiker wird. »Unsere Abende«

RÉMY NGAMIJE: Only Stars Know the Meaning of Space

Das Buch als literarisches Mixtape: Die A-Seite folgt ›Rambo‹, einem Autor kurz vor seinem Geburtstag – zwischen Selbstzweifeln, Träumen und den Zumutungen einer komplexen Welt. Die B-Seite versammelt scheinbar lose Erzählungen: Eine Einkaufsliste erzählt vom Verlust, ein Sofa wird zur Erinnerungslandschaft, Freundeskreise zerbrechen an Trennungsschmerz. Doch zwischen den Tracks entsteht

BEA DAVIES: Super-GAU

Vierzehn Jahre nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima Daiichi erzählt Bea Davies »eindrucksvoll, leicht und dennoch mit ungeheurer erzählerischer Tiefe« [NDR] die Geschichten von acht Menschen aus Japan und Berlin, deren Leben auf eigentümliche Weise durch das Ereignis miteinander verknüpft sind. Mit eindringlichem Schwarz-Weiß-Strich fängt sie die Wucht der Katastrophe und

VEIKO TAMMJÄRV: November & Hotel zum verunglückten Alpinisten

Kultbuch goes Graphic Novel: Mit »Hotel zum verunglückten Alpinisten« und »November« [Ü: Maximilian Murmann] hat Veiko Tammjärv zwei Romanklassiker zeichnerisch ins Comicformat übersetzt. Mit wenigen Farben und einer scharfen Bildsprache erzählt er von sowjetischen Repressionen, Begegnungen mit Aliens, diebischem Adel und einem Pakt mit dem Teufel – grotesk, absurd, komisch.

CRISTINA RIVERA GARZA: Lilianas unvergänglicher Sommer

Eine junge Frau wird von ihrem Ex-Partner ermordet – ein Femizid, ungesühnt. 29 Jahre später begibt sich ihre Schwester, die Autorin Cristina Rivera Garza, auf literarische Spurensuche. Sie schreibt gegendas Schweigen an, ringt mit der Sprache und der Bürokratie der Justiz. Entstanden ist ein Text über Erinnerung, Verlust und Gerechtigkeit.

Schreiben nach dem 7. Oktober

Wie spiegelt sich ein Trauma nationalen Ausmaßes in der Literatur? Kann Literatur Widersprüche, Leid und Wut auf allen Seiten sichtbar machen oder muss sie Partei ergreifen? Kann Erzählen helfen, Wunden zu heilen? Und sind Menschen nicht immer mehr als ihre Traumata? Literatur zeigt das, wenn sie weiter von Liebe, Einsamkeit,