Herkunft: Tschechische Republik

Jaroslav Rudiš

Der tschechische Schriftsteller und Dramatiker Jaroslav Rudiš wurde 1972 im böhmischen Turnov geboren. Nach seinem Germanistik- und Geschichtsstudium in Liberec, Prag und Zürich arbeitete er kurzzeitig als Deutschlehrer, bis er durch ein Journalistenstipendium nach Berlin kam. In seinem ersten Roman »Nebe pod Berlínem« (2002; dt. »Der Himmel unter Berlin«, 2004)

Jan Jilek

wurde 1982 in Hradec Králové (Tschechien) geboren. Seinen ersten öffentlichen Slam-Auftritt hatte er 2006, seitdem performt er auf vielerlei tschechischen Veranstaltungen (CZ-Slam-Gewinner 2008) und auch im Ausland. Er spricht Tschechisch, Englisch, Deutsch und Spanisch und performt auch in diesen Sprachen. Sein literarisches Debüt heißt »Jan jí lilek« und wird im

Jan Macháček

Jan Macháček wurde 1965 in Prag geboren und studierte an der dortigen Wirtschaftsuniversität. In der Zeit des Kommunismus gehörte er der tschechoslowakischen Dissidentenbewegung an. Nach der Samtenen Revolution von 1989 begründete er die erste unabhängige Zeitung des Landes »Respekt« mit, für die er bis heute tätig ist. Als Kommentator und

Jan Novák

Der tschechisch-amerikanische Schriftsteller, Dramatiker und Drehbuchautor Jan Novák wurde 1953 in Kolín geboren. Seine Familie floh 1969 aus der Tschechoslowakei, kam zunächst in ein österreichisches Flüchtlingslager und gelangte schließlich 1970 nach Cicero in Illinois. Novák studierte an der University of Chicago, wo er vom tschechisch-amerikanischen Verleger Josef Škvorecký entdeckt wurde,

Jáchym Topol

Jáchym Topol wurde 1962 in Prag geboren. Nachdem er, wie sein Vater, die Charta 77 unterzeichnet hatte, wurde ihm die Aufnahme eines Studiums verwehrt und er arbeitete unter anderem als Heizer, Lagerarbeiter und Kohlenträger. Dabei entwickelte er eine in der tschechischen Literatur bislang ungehörte Sprache. »Ich habe gelernt, die Sprache

Iva Procházková

Iva Procházková wurde 1953 in Olomouc/Mähren geboren. Schon früh erfuhr sie, daß die politische Wirklichkeit die eigene freie Entwicklung zu beeinträchtigen vermag. Da ihr Vater, Jan Procházká, zu den „unerwünschten“ Autoren des „Prager Frühlings“ gehörte, durften Ivas frühe Prosa- und Theaterstücke in der Heimat nicht publiziert werden und auch ihre

David Černý

1967 in Prag, Tschechien, geboren. 1988 bis 1994 absolvierte er sein Studium an der Akademie für Kunst, Architektur und Design in Prag. Černý gilt als einer der provokantesten zeitgenössischen Künstler Tschechiens, der mit seinen Skulpturen kontroverse Debatten auslöst. Zu seinen bekanntesten Werken gehören »Entropa«, der Bronzetrabbi auf Füßen und die

Bohdan Blahovec

Bohdan Blahovec bezeichnet sich selbst als zufälliges Opfer des Poetry-Slam: Er gewann gleich beim ersten Wettbewerb, an dem er teilnahm, den tschechischen Landestitel. Seither gilt er als Pionier: 2005 improvisierte er bei den tschechischen Slam-Meisterschaften als Einziger komplett. © internationales literaturfestival berlin

Bianca Bellová

Die tschechische Schriftstellerin mit bulgarischen Wurzeln Bianca Bellová wurde 1970 in Prag geboren. Nach einem Studium an der Wirtschaftsuniversität arbeitete sie zunächst als Übersetzerin und Dolmetscherin aus dem Englischen. Nach einer Reise durch Indien debütierte sie mit dem Roman »Green Curry«, gefolgt von »Sentimentální román« (2009; Ü: Sentimentaler Roman) und

Bara Procházková

geboren 1979 in Prag, studierte Politikwissenschaft und Osteuropastudien an der Universität Hamburg. Nach dem Studium arbeitete sie in Prag beim öffentlich-rechtlichen Hörfunk »Český rozhlas« und später als Reporterin bei der Zeitung »Deník«. Zurzeit ist sie Redakteurin und Autorin der Wochenzeitschrift »Respekt« und schreibt u. a. über tschechisch-deutsche Beziehungen und beiderseitige