Herkunft: Südkorea

Kim Hye-jin

Kim Hye-jin wurde 1983 in Daegu, Südkorea, geboren. Sie debütierte 2014 mit dem Roman »Jungangyeok« [Ü: Hauptbahnhof], der eine Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen am Rande der Gesellschaft erzählt. Seitdem erschienen drei weitere Romane, »Ttare daehayeo« [2017; dt. »Die Tochter«, 2022] ist der erste in deutscher Übersetzung. Die Erzählerin, eine Altenpflegerin,

R.O. Kwon

R. O. Kwon wurde in Seoul, Südkorea, geboren und zog im Alter von drei Jahren mit ihrer Familie in die USA. Dort wuchs sie in Los Angeles in einer christlich geprägten Umgebung auf, erlebte jedoch mit siebzehn eine Glaubenskrise und distanzierte sich von der Religiosität ihrer Familie. Nach ihrem Studium

Moon Chung-hee

Moon Chung-hee wurde 1947 in Posŏng geboren und wuchs in Seoul auf. Schon als Schülerin veröffentlichte sie erste Gedichte und gewann mehrere Preise. Sie war die erste Frau in Korea, die ihre Lyrik eigenständig publizierte. Im Weiteren erhielt sie Unterricht von einem Meister der koreanischen Dichtkunst, Sŏ Chŏng-ju. Während ihres

Lee Hochol

Lee Hochol , 1932 nahe der Hafenstadt Wonsan im heutigen Nordkorea geboren, wurde kurz nach Ausbruch des Bürgerkrieges 1950 zum Dienst in der Volksarmee eingezogen. In Kriegsgefangenschaft begegnete er zum ersten Mal westlich geprägten Landsleuten aus dem Süden Koreas, deren Leben ihm freier und selbstbestimmter erschien. Er entschloss sich nach

Kwang-Kyu Kim

Kwang-Kyu Kim wurde 1941 in Seoul geboren. In seine Kindheit fallen die Wiedergewinnung der koreanischen Souveränität, der Koreakrieg und die Teilung des Landes. 1960 nahm er ein Germanistikstudium auf und beteiligte sich im gleichen Jahr an den zunächst erfolgreichen Studentenprotesten gegen die diktatorischen Zustände im Land. Nach dem Militärdienst und

Kyung-sook Shin

Kyung-sook Shin wurde 1963 in einem Dorf nahe der Stadt Jeongeup in Südkorea geboren. Da ihre Eltern es sich nicht leisten konnten, sie zur Highschool zu schicken, zog sie mit 16 Jahren nach Seoul, wo sie die Schule nachholte. Sie studierte Kreatives Schreiben am Seoul Institute of the Arts und

Ko Un

Ko Un (eigentlich Ko Un-t’ae) wurde 1933 in Kunsan, im heutigen Südkorea, geboren. Sein Leben ist von extremen biografischen Brüchen geprägt, die eng mit der Geschichte seines Heimatlandes verbunden sind und sich auch in seinem Werk niederschlagen. Während des Koreakrieges zum Arbeitsdienst gezwungen, unternahm er einen Suizidversuch, durch den er

Kim Chi-ha

Kim Chi-ha (eigentlich Kim Yong-il) wurde 1941 in Mokpo im südlichen Korea geboren. 1959 nahm er an der Universität Seoul ein Studium der Ästhetik auf. Seine ersten Gedichte publizierte er 1969 in der koreanischen Literaturzeitschrift »Shi-in« (Ü: Der Dichter).1970 erschien seine Gesellschaftssatire »Die fünf Banditen«, in der er die Rhythmen

Kim Dong-Seong

Kim Dong-sung wurde 1970 im südkoreanischen Busan geboren. In Seoul studierte er Orientalische Malerei an der Hongik-Universität. Sein Debüt als Illustrator gab er mit »Samchongwa Hamkke Jajeongeo Yeohaeng« (1998; Ü: Die Fahrradtouren mit meinem Onkel). Das Buch erzählt von einem Mädchen und ihrem Onkel, die eine Radtour in die Stadt

kate hers RHEE

geboren in Seoul, wuchs in einem segregierten Arbeiterklasse-Vorort von Detroit, USA, auf.Als eine interdisziplinär arbeitende Künstlerin beschäftigt sie sich mit der Rolle von Sprache, Essen sowie Konzepten von Schönheit für die Konstruktion von Identitäten aus transnationaler, femininstischer Perspektive. Sie stellte u.a. im British Museum, im Humboldt Lab Dahlem und in

Jeong Yu-jeong

Jeong Yu-jeong, geboren 1966 in Hampyeong in der südkoreanischen Provinz Jeollanam-do, wurde zunächst zur Krankenschwester ausgebildet. Sie arbeitete fünf Jahre lang in einem Krankenhaus und danach neun Jahre als Sachverständige bei der staatlichen Krankenversicherung, bevor sie mit dem Schreiben begann. Nachdem sie sechs Jahre lang mit ihren Einreichungen bei Wettbewerben

Hwang Sok-Yong

Hwang Sok-yong wurde 1943 in Zhangchun in der Mandschurei geboren, wo seine großbürgerliche Familie Zuflucht vor den japanischen Kolonialherren gefunden hatte. Zwischen 1945, dem Jahr, als die japanische Besatzung endete, und 1948, als das Land kommunistisch wurde, lebte er in Nordkorea. Dann flüchtete die Familie nach Seoul. 1978 übersiedelte Hwang