Herkunft: Schweiz

Julia Weber

Julia Weber wurde 1983 in Moshi, Tansania, geboren und wuchs in Zürich auf. Nach einer Lehre zur Fotofachangestellten studierte sie Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. 2012 gründete sie den Literaturdienst: ein Angebot der Autorin, mit ihrer Schreibmaschine zu festlichen Anlässen zu erscheinen und dort Texte wie Gästeporträts oder

Lika Nüssli

Lika Nüssli, 1973 in Flawil geboren, wuchs in Gossau im ostschweizerischen Kanton St. Gallen auf. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Textildesignerin und studierte anschließend Illustration an der Hochschule für Design und Kunst in Luzern. Seit 2003 ist sie als freischaffende Künstlerin in den Bereichen Zeichnung und Malerei, Performance und Installation

Sabine Rufener

Sabine Rufener wurde 1972 in Bern geboren. Sie zeichnete und schrieb schon als Kind leidenschaftlich gerne. Zunächst studierte sie aber in Basel Kunstgeschichte und Germanistik. Ab 1994 lebte sie für ein Jahr in Berlin, beschäftigte sich mit Theater, dann gab sie ihr Studium in Basel auf, besuchte eine Fotoschule, arbeitete

Ariane Koch

geboren 1988 in Basel, studierte Bildende Kunst und Interdisziplinarität in Basel und Bern. Sie ist Autorin von Theater-, Performance-, Hörspiel- und Prosatexten sowie Dozentin am Institut für Vermittlung von Kunst und Design an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Basel. Ihr Debütroman »Die Aufdrängung« [2021] wurde mit dem aspekte-Literaturpreis

Elisa Shua Dusapin

Elisa Shua Dusapin wurde 1992 als Tochter eines Franzosen und einer Südkoreanerin in Frankreich geboren und wuchs in Paris, Seoul und Porrentruy, einem Ort im Schweizer Kanton Jura, auf. Sie studierte am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel und legte 2016 mit »Hiver à Sokcho« [dt. »Ein Winter in Sokcho«, 2018] ihr

Gunilla Palmstierna-Weiss

geboren 1928 in Lausanne, ist Bildhauerin, Keramikerin, Bühnenbildnerin und Autorin. Zwischen 1966 und 1989 war sie mehrfach als Szenenbildnerin und Kostümdesignerin für den Regisseur Ingmar Bergman tätig. Sie publizierte ein Buch gemeinsam mit Peter Weiss, mit dem sie von 1952 bis zu seinem Tod 1982 zusammenlebte und -arbeitete, und kuratierte

Zora del Buono

Zora del Buono wurde 1962 in Zürich geboren. Nach ihrem Architekturstudium an der ETH Zürich und an der Universität der Künste Berlin arbeitete sie mehrere Jahre als Architektin und Bauleiterin in Berlin. 2008 legte sie ihren Debütroman »Canitz’ Verlangen« vor: Der Literaturwissenschaftler Hubert Canitz entdeckt in der Spree die Leiche

Yangzom Brauen

wurde 1980 als Tochter eines Schweizer Ethnologen und einer Tibetischen Künstlerin in der Schweiz geboren. Nach einer Ausbildung an der Berner Schauspielschule war sie in verschiedenen Rollen am Theater und im Fernsehen zu sehen, bevor sie 2005 ihr Hollywood-Debüt gab. Sie engagiert sich sehr für die Befreiung Tibets. In ihrem

Wolfram Höll

Wolfram Höll. geboren 1986 in Leipzig, studierte am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel und schließt momentan einen Master in Scenic Arts Practice an der Hochschule der Künste Bern ab. Als Regisseur entwickelte er Projekte, die er im Schlachthaus Theater Bern und bei verschiedenen Theaterfestivals zeigte. Für sein Stück »Und dann« wurde

Valère Novarina

Der Dramatiker, Theatertheoretiker und Maler Valère Novarina wurde 1947 in Chêne-Bougeries bei Genf (Schweiz) als Sohn des Architekten Maurice Novarina und der Schauspielerin Manon Trolliet geboren. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in Thonon-les-Bains in der Region Haute-Savoie, er studierte an der Sorbonne Philosophie und Philologie. Seit 1958 schreibt Novarina

Usama Al Shahmani

Usama Al Shahmani wurde 1971 in Bagdad geboren und wuchs in Qalat Sukar (Al Nasiriyah) auf. Er studierte Arabische Sprache und Moderne arabische Literatur, veröffentlichte drei literaturwissenschaftliche Bücher und wurde Assistent an der Universität in Bagdad. Als er gerade an seiner Dissertation schrieb, musste er seine Heimat 2002 verlassen und

Urs Jaeggi

Urs Jaeggi, geboren 1931 in Solothurn, war Soziologe, Schriftsteller und bildender Künstler. 1981 erhielt er den Ingeborg-Bachmann-Preis. Ab den sechziger Jahren veröffentlichte er Arbeiten zur politischen Soziologie und war von 1972 bis 1992 Ordinarius am Institut für Soziologie der Freien Universität Berlin. Seine konzeptuellen Bilder, Installationen und Performances wurden international