Herkunft: Russland

Vera Polozkova

Vera Polozkova wurde 1986 in Moskau geboren. Ihr Journalismus-Studium am Institut für Kunst, Kultur und Literaturwissenschaften der staatlichen Universität Moskau brach sie drei Monate, bevor sie ihr Diplom gemacht hätte, ab. Bereits als Kind begann sie Gedichte zu schreiben, einem breiteren Publikum präsentierte sie ihre Lyrik durch die Veröffentlichung in

Tatjana Tolstaja

Tatjana Tolstaja wurde 1951 in St. Petersburg (Leningrad), Russland, geboren. Sie studierte Altphilologie in Leningrad. Anschließend war sie für kurze Zeit als Lektorin tätig, bevor sie nach Moskau ging, um dort als Autorin zu arbeiten. Ihre erste Sammlung von Erzählungen (1987; dt. „Stelldichein mit einem Vogel“, 1989), war ein großer

Sonja Margolina

wurde 1951 in Moskau geboren. Die Autorin studierte Biologie und Ökologie und promovierte an der Moskauer Lomonossow-Universität. Seit 1986 lebt sie als freie Publizistin in Berlin. Mit ihrem 1992 erschienenen Buch »Das Ende der Lügen. Russland und die Juden im 20. Jahrhundert« löste sie heftige Kontroversen aus. Sie ist Beiratsmitglied

Sergej Lebedew

Sergej Sergejewitsch Lebedew wurde 1981 in Moskau geboren und studierte von 1998 bis 2001 Geologie und Journalismus an der Moskauer Staatsuniversität. In der Folge arbeitete er für unabhängige russische Medien. Neben Gedichten und Essays veröffentlichte Lebedew 2011 mit »Predel’ zabvenija« [dt. »Der Himmel auf ihren Schultern«, 2013] einen ersten Roman.

Sergej Lukianenko

Sergej Lukianenko, 1968 in Karatau, Kasachstan, geboren, gilt als der populärste russische Fantasy- und Science-Fiction-Autor der Gegenwart. Nach seinem Medizinstudium war er kurze Zeit als Psychiater tätig, bevor er seinen Beruf zugunsten seiner Schriftstellertätigkeit aufgab. Anfang der 1990er Jahre war er aktives Mitglied der russischen Fantasy- und Science-Fiction-Fangemeinde und veröffentlichte

Sergej Minajew

Sergej Minajew wurde 1975 in Moskau geboren. Er studierte Geschichte und machte Mitte der 1990er Jahre Karriere bei einer Weinimportfirma. Dabei tauchte er ein in die Welt der teuren Clubs und Luxusmarken und schrieb unter dem Eindruck von Christian Krachts »Faserland« seinen Debütroman »Duchless« (2006; dt. »Seelenkalt«, 2010). »Duchless« ist

Raf S. Schakirow

Raf S. Schakirow gehörte zu den Mitbegründern der ersten russischen Wirtschaftszeitung »Komersant«, für die er in leitenden Positionen tätig war, bis 1997 ihr Verleger ausgewechselt wurde. Er war Gründer der preisgekrönten Wochenzeitung für private Investoren »Dengi« und leitete den großen Zeitungsverlag »Gazeta«. 2004 wurde er als leitender Redakteur von »Iswestia«

Oxana Evdokimova

wurde 1979 in Kartaly, Russland, geboren und studierte Journalistik in Jekaterinburg, Moskau sowie in Krems. Nach einem Volontariat bei der Deutschen Welle (DW) arbeitete sie in Moskau als Journalistin für die DW und den WDR und als TV-Producerin für ZDF und arte. Mit Peter Adler hat sie zwei Dokumentationen des

Olga Schamborant

Olga Schamborant wurde 1945 in Moskau geboren. Seit dem Abschluss ihres Biologiestudiums an der Staatlichen Universität Moskau 1969 ist sie am Institut für Bioorganische Chemie (RAN) tätig. Schon in frühester Jugend schrieb sie erste Gedichte, die ihr allerdings statt der Anerkennung der Familie lediglich milden Spott einbrachten. Die Autorin bemerkt

Nicolai Lilin

Nicolai Lilin wurde 1980 in Bender in Transnistrien (UdSSR, heute Region Moldawien) geboren. Nachdem er während seines Kriegsdienstes zwei Jahre im Tschetschenienkrieg gekämpft hatte, kam er 2003 ins piemontesische Turin, wo er heute als Autor, Journalist und Tattoo-Künstler (traditionelle sibirische Kriminellentattoos) lebt. 2009 erschien in Italien sein erster, autobiografischer Roman

Natalja Kljutscharjowa

Natalja Kljutscharjowa wurde 1981 in Perm (Russland) geboren, studierte an der Pädagogischen Hochschule von Jaroslawl und arbeitete danach zunächst als TV-Nachrichtenredakteurin. Heute ist sie Redakteurin von »Pervoe sentjabrja«, einer Moskauer Zeitschrift, die sich mit Fragen der Erziehung und Bildung befasst. Seit 2002 veröffentlicht sie Lyrik und gelangte noch im selben

Michail Ryklin

geboren 1948 in Leningrad, studierte Philosophie und Ästhetik in Moskau und promovierte in Philosophiegeschichte. Seit 1995 schreibt er als Korrespondent für »Lettre International«. 2007 erhielt er mit Gerd Koenen für »Mit dem Recht des Stärkeren« den Leipziger Buchpreis zur europäischen Verständigung. Er ist Mitglied der New Yorker Akademie der Wissenschaften.