22. ilb 07. - 17.09.2022

Herkunft: Japan

Yôko Ogawa

Yôko Ogawa wurde 1962 in der Präfektur Okayama, Japan, geboren. Ein starker spiritueller Einfluss in ihrer Jugend war der Shintoismus, der alle Teile und Bereiche der Wirklichkeit als göttlich begreift. Anfang der 1980er Jahre studierte sie Literatur und Kunst an der Waseda Universität Tokio. Nach dem Studium kehrte sie nach

Yoko Tawada

Yoko Tawada wurde 1960 in Tokio geboren. Mit zwölf Jahren schrieb sie einen ersten Roman, den sie in Form von Fotokopien verteilte. Sie studierte Literaturwissenschaft, Schwerpunkt Russische Literatur, und ab 1982 Neue Deutsche Literatur in Hamburg. Sie promovierte über »Spielzeug und Sprachmagie in der europäischen Literatur« und begann auch auf

Sayaka Murata

Die japanische Schriftstellerin Sayaka Murata wurde 1979 in Inzai geboren. Als Kind begeisterte sie sich für Science-Fiction- und Kriminalromane und unternahm erste Schreibversuche. Nachdem sie die Mittelschule in Inzai abgeschlossen hatte, zog ihre Familie nach Tokio. Dort studierte sie an der Tamagawa-Universität.Ihr Debütroman »Junyū« (2005; Ü: Stillen) wurde mit dem

Ryoko Sekiguchi

Ryoko Sekiguchi wurde 1970 in Tokio geboren. Sie begann sehr früh, sowohl auf Japanisch als auch auf Französisch Gedichte zu schreiben und erhielt bereits im Alter von 18 Jahren den Tokioter Literaturpreis der »Cahiers de la poésie contemporaine«. Seit 1997 lebt sie in Paris, wo sie an der Sorbonne Kunstgeschichte

Risa Wataya

Risa Wataya (eigentlich Risa Yamada), 1984 in Kyôto geboren, gilt als eine der erfolgreichsten Schriftstellerinnen der jungen Generation in Japan.2001, im Alter von siebzehn Jahren, debütierte Risa Wataya mit ihrem Erstlingswerk »Insutōru« (Ü: Install). Sie erhielt dafür den 38. Bugei-Literaturpreis. Das Werk wurde ins Koreanische, Italienische und Französische übersetzt und

Nahoko Uehashi

Nahoko Uehashi wurde 1962 in Tokio, Japan, geboren und gilt seit Erscheinen des ersten »Moribito«-Bandes (1996ff) als eine der großen Stimmen der fantastischen Literatur in Asien. Nach dem Studium der Kulturanthropologie promovierte sie über die indigenen Australier und ist heute als außerordentliche Professorin an der Kawamura Gakuen Women’s University tätig.

Masatsugu Ono

Masatsugu Ono wurde 1970 in Japan geboren. Nach einem Studium am College of Arts and Sciences der Universität von Tokio wurde Ono an der Universität von Paris VIII (Vincennes – Saint-Denis) in Literatur promoviert. Neben seiner Arbeit als Dozent und Übersetzer für die französische (kreolische) Sprache und Literatur (Édouard Glissant,

Markus Joch

promovierte 1998 an der Humboldt-Universität zu Berlin (Germanistik). Anschließend war er wissenschaftlicher Mitarbeiter und Koordinator des DFG-Projekts »Literatur- und Kulturgeschichte des Fremden 1880–1918«. Nach einer Stelle als Visiting Assistant Professor in Stanford ging er als Lehrbeauftragter nach Frankfurt a. M. Seit 2017 ist er Professor für Neuere Deutsche Literatur an

Kenzaburô Ôe

Kenzaburô Ôe wurde 1935 im Dorf Ôse auf der japanischen Insel Shikoku als Sohn einer Grundbesitzerfamilie geboren. Er studierte bis 1959 Französische Literatur an der Universität Tokio und schloss mit einer Arbeit über Sartre ab. Während des Studiums veröffentlichte er erste literarische Werke, die früh Anerkennung fanden. So erhielt er

Kazuko Shiraishi

Kazuko Shiraishi wurde 1931 in Vancouver, Kanada, geboren. Ihre Familie nahm sie kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs mit nach Japan. 1948 schloss sie sich der von Katsue Kitazono angeführten Gruppe von Avantgarde-Dichtern VOU an und veröffentlichte 1951 ihren ersten Lyrikband. Anfang der 60er Jahre begann sie, ihre Gedichte im

Kazumi Yumoto

Kazumi Yumoto wurde 1959 in Tokio, Japan, geboren und kam über die Musik zur Literatur. Sie studierte Komposition am Tokio College of Music und schrieb bereits während ihres Studiums Opernlibretti und verfaßte Hörspiele und Drehbücher für Radio und Fernsehen. Ihr erster Roman „Natsu no niwa“ (dt. „Gespensterschatten“, 1995) erschien 1992