Herkunft: Argentinien

Esther Andradi

geboren in Ataliva, Argentinien, wanderte 1975 nach Peru aus, wo sie ihr erstes Buch über die Situation der peruanischen Frauen veröffentlichte. 1983 ließ sie sich in Berlin (West) nieder, 1995 zog sie nach Buenos Aires; seit 2003 lebt sie zwischen beiden Städten. Sie schreibt literarische Reportagen, Gedichte, Mikrofiction, Essays und

Giuliana Kiersz

geboren 1991 in Buenos Aires, Argentinien, schreibt Gedichte, Stücke und Librettos. Sie wurde von Institutionen wie dem Maxim-Gorki-Theater, der Akademie Schloss Solitude und dem London‘s Royal Court Theater gefördert. Ihre Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet, u.a. gewann Kiersz den »Germán Rozenmacher Award« [2017], den »Neue Szenen VII«-Preis [2023] für eine Kammeroper

Ricardo Romero

Ricardo Romero, geboren 1976 in Paraná, Entre Ríos, Argentinien, schloss sein Studium der modernen Literatur an der Nationalen Universität von Córdoba ab. Im Jahr 2002 zog er nach Buenos Aires, wo er sich als bedeutende Figur in der literarischen Gemeinschaft etablierte und von 2003 bis 2006 als Direktor der Literaturzeitschrift

Hernan Diaz

Hernan Diaz wurde 1973 in Argentinien geboren und wuchs in Schweden auf. Er studierte Literaturwissenschaft an der Universität von Buenos Aires sowie am King’s College in London und promovierte an der New York University. 2017 erschien sein erster Roman »In the Distance« [dt. »In der Ferne«, 2021], der für den

Sergio Raimondi

Sergio Raimondi, 1968 in Bahía Blanca, Argentinien, geboren, ist Schriftsteller und Dozent für zeitgenössische Literatur an der Universidad Nacional del Sur. Nach seinem Studium der Literaturwissenschaft arbeitete er für das Museo del Puerto im Hafenort Ingeniero White, einem Museum, das sich der wandelnden Alltagswirklichkeit der Bewohner des Ortes widmet. Er

Selva Almada

Selva Almada, 1973 in der zentralargentinischen Provinz Entre Ríos geboren, studierte in Parana, der Hauptstadt von Entre Ríos, Literatur und zog anschließend nach Buenos Aires. Seit 2006 wirkt sie als Co-Direktorin der Vortragsreihe »Carne Argentina« beim Radiosender La Tribu und veranstaltet Workshops für Kreatives Schreiben in Buenos Aires und anderen

Samanta Schweblin

geboren 1978 in Buenos Aires ist eine Schriftstellerin. Sie studierte Filmwissenschaft an der Universität von Buenos Aires und gründete anschließend eine Agentur für Webdesign. 2002 veröffentlichte sie ihre erste Kurzgeschichtensammlung »El núcleo del disturbio« (2002; Ü: Der Kern der Unruhe) und wurde dafür mit dem bedeutenden Fondo Nacional de las

Pola Oloixarac

Die argentinische Schriftstellerin, Journalistin und Übersetzerin Pola Oloixarac wurde 1977 in Buenos Aires geboren. Sie studierte Philosophie an der Universidad de Buenos Aires (UBA). Mit ihrem Debütroman »Las teorías salvajes« (2008; Ü: Die wilden Theorien) löste Oloixarac in ihrer Heimat eine Auseinandersetzung über die Dominanz linker Intellektueller und den Sexismus

Poni Micharvegas

Poni Micharvegas wurde 1935 in San Fernando bei Buenos Aires geboren. Er studierte Medizin und arbeitete als Arzt, veröffentlichte Gedichte und andere Texte, erlernte die Psychoanalyse, war bei mehreren Theatergruppen aktiv und unternahm Vortrags- und Konzertreisen durch Argentinien. Nach dem Militärputsch 1976 emigrierte er über Brasilien nach Madrid, wo er

Patricio Pron

Der argentinische Schriftsteller Patricio Pron wurde 1975 in Rosario geboren. Er studierte Kommunikation an der Universidad Nacional de Rosario. Von 2002 bis 2007 war er Spanischlehrer an der Universität Göttingen und promovierte dort mit einer Arbeit über den Pariser Comicautor Copi. Seitdem lebt er als freier Schriftsteller und Journalist in

Pablo Ramos

Pablo Ramos wurde 1966 in Sarandí, einem Vorort von Buenos Aires, geboren. Er arbeitete in verschiedenen Jobs – u. a. als Elektriker, Koch, technischer Zeichner, Kellner, Straßenverkäufer – und war freischaffend tätig. Daneben spielte er in einer Rockband, für die er Texte schrieb. 1997 veröffentlichte er den preisgekrönten Gedichtband »Lo pasado

Noelia Blanco

geboren in Buenos Aires, studierte Philosophie, Literatur und Klavier. Weit gereist und vielfach bewandert, arbeitete sie als Musiklehrerin, polyglotte Übersetzerin und Erforscherin indigener Kulturen. Einfühlsam erzählt in »Im Garten der Pusteblumen« (dt. 2013) von individuellen Träumen in einer Welt, in der jeder Wunsch auf Knopfdruck erfüllt wird. Blancos Interessen gelten