ilb Jahre: 2025

Federico Eisner

ist ein chilenisch-uruguayischer Musiker, Dichter, Forscher und Kulturproduzent. Mit seinem Hintergrund, der Wissenschaft und Kunst verbindet, widmet er seine Laufbahn der Erforschung der Schnittstellen von Klang und Vers. Als professioneller E-Bassist trat er mit Bands wie Gavana, Takatrio und Fotogramas auf, arbeitete mit Lautpoet:innen wie Pia Sommer und Luis Bravo

Cultural Policy against Mistrust

In Europa scheint das Misstrauen gegenüber öffentlich geförderter Kunst und Kultur zu wachsen. Rechtspopulistische Kampagnen diffamieren sie als »woke« oder elitär, während progressive Stimmen ihre Instrumentalisierung kritisieren, die sie mit übermäßiger Agendasetzung teilweise selbst gefördert haben. Die Kunstfreiheit ist von mehreren Seiten bedroht. Wie kann eine zeitgemäße Förderpraxis aussehen, die

Frank Weigand

geboren 1973 in Stuttgart ist Übersetzer, Journalist, und Kritiker. Er studierte Romanistik, Philosophie und Komparatistik in Mainz und Dijon. Er interessiert sich vor allem für kollaborative Übersetzungsprozesse und den machtpolitischen Aspekt sprachlicher und kultureller Übertragung. Bislang hat er rund 150 Theaterstücke hauptsächlich französischer und frankophoner Dramatiker:innen sowie Sachbücher aus den

Susie Ibarra 

geboren 1970 in Anaheim, ist eine filipinx-US-amerikanische Komponistin, Perkussionistin und Soundkünstlerin, die 2025 den Pulitzer-Preis für Musik für ihre Komposition »Sky Islands« erhielt. Das Werk, in Auftrag gegeben von der Fromm Music Foundation und NYSCA AWAW Environmental Artist, wurde 2024 in der Asia Society New York uraufgeführt und wird 2025

Samantha Harvey

Geboren 1975 in Kent, studierte Philosophie und Kreatives Schreiben an der Bath Spa University und ist dort derzeit Dozentin für Kreatives Schreiben. Sie ist die Autorin mehrerer Romane, darunter »The Wilderness«, »Dear Thief« und »Westwind« (Ü: Steffen Jacobs). In ihrem Memoir »Das Jahr ohne Schlaf« (Ü: Julia Wolf) schildert sie

Nino Bulling

Nino Bulling ist Künstler und Autor und arbeitet in den Bereichen Installation, Zeichnung und Strategien des Publizieren. Er hat vier Graphic Novels verfasst, die von einem bildpolitischen Interesse an der dokumentarischen Qualität des Mediums geprägt sind, darunter »Bruchlinien. Drei Episoden zum NSU« in Ko-Autor*innenschaft mit Anne König (Spector Books, 2018)

Mieko Kawakami: Das Gelbe Haus

Hinweis: Weitere Veranstaltung mit Mieko Kawakami Eine weitere Gelegenheit, die Autorin zu erleben, bietet das Junge Programm: „Das Gelbe Haus“ – Lesung, Gespräch und Q&A mit Mieko Kawakami. Willkommen sind Eltern mit Babys unter einem Jahr, Schulklassen und alle, die lieber früh aufstehen als spät ins Bett gehen. Für Eltern

Volodymyr Yermolenko

geboren 1980 in Kyjiw, ist er ein ukrainischer Philosoph, Journalist und Schriftsteller. Er studierte an der Nationalen Universität Kyjiw-Mohyla-Akademie und der Central European University in Budapest und wurde 2011 an der École des Hautes Études en Sciences Sociales in Paris promoviert. Seitdem lehrt er als außerordentlicher Professor an der Kyjiw-Mohyla-Akademie

Katja Riemann

geboren 1963 in Kirchweyhe, Deutschland, gehört zu den bekanntesten Schauspielerinnen im deutschsprachigen Raum. Sie ist sowohl im kommerziellen und Arthouse Film zuhause, spielt an Theatern und macht Musik. Sie wirkte unter anderem an »Der bewegte Mann« [1994, R: Sönke Wortmann], »Fack ju Göhte« [2013, R: Bora Dagtekin] und »Stella. Ein

Yaniv Iczkovits 

geboren 1975 in Be’er Sheva, ist Schriftsteller und Philosoph. Er lehrte am Fachbereich für Philosophie der Universität Tel Aviv und war als Postdoc an der Columbia University. Er wurde mit dem Wingate-Literaturpreis, de, Wizo-Preis, dem Ramat-Gan-Preis und dem Agnon-Preis ausgezeichnet und stand mit seinem in 18 Sprachen übersetzten Roman »Fannys

Julia Fermentto-Tzaisler

Julia Fermentto-Tzaisler, geboren 1984 in Kfar Saba bei Tel Aviv, zählt laut Haaretz zu den »mutigen neuen Stimmen« der israelischen Literatur. Ihr Debütroman »Safari« wurde in Israel ein Bestseller, ihr zweites Buch »By the Orange Orchard« mit dem Kulturpreis für junge Autor:innen ausgezeichnet. Ihre Kurzgeschichten erscheinen in mehreren Sprachen. Fermentto-Tzaisler

Anna Wrede

Anna Wrede, geboren 2012, lebt in Berlin. Sie liest viel und gerne – im Grunde alles, was ihr unter die Finger kommt: Romane, Sachbücher, Krimis, Mysteries etc. Hauptsächlich liest sie auf Englisch, aber natürlich auch mal auf Deutsch. Außerhalb der Schule spielt sie Geige und Klavier, schwimmt im Verein und