Vom 3. bis 12. September präsentiert das ILB zeitgenössische Weltliteratur, gesellschaftliche Debatten und musikalische Grenzgänge, mit über 100 Autor:innen aus rund 40 Ländern.
»In einer stark vernetzten und gleichzeitig unübersichtlichen Welt schafft das Festival Oasen der Aufmerksamkeit. Wir bieten unseren Festivalgästen Vertiefung und laden sie ein, den Blick in immer neue Richtungen zu wenden.«
LAVINIA FREY, FESTIVALLEITUNG
Festivaleröffnung
Donnerstag, den 3. September, 18:00 Uhr | Haus der Berliner Festspiele
Ablauf:
Begrüßung: Matthias Pees, Intendant Haus der Berliner Festspiele
Einführung: Lavinia Frey, Festivalleitung
Grußwort: Boualem Sansal, Schirmherr des 26. ILB
Eröffnungsrede »September«: Jeet Thayil, Curator in Residence
Mit musikalischer Gestaltung der ILB House Band
Auf Deutsch, Englisch mit Simultanübersetzung und Französisch, mit projizierten Übersetzungen.
Akkreditierung:
Die Presseakkreditierung für das 26. internationale Literaturfestival Berlin ist jetzt über unser Online-Formular geöffnet.
Für Interviewanfragen wenden Sie sich gerne an: presse@literaturfestival.com
100 Autor:innen aus rund 40 Ländern
INTERNATIONALES LITERATURFESTIVAL BERLIN ERÖFFNET IN EINER WOCHE
In einer Woche, am 3. September, hebt sich der Vorhang für das 26. internationale Literaturfestival Berlin (ILB). Bis zum 12. September verwandelt sich Berlin zum 26. Mal in ein Zentrum der internationalen Gegenwartsliteratur. Unter dem Motto »You are born with your face turned everywhere« versammelt das ILB etablierte und neue Stimmen aus vielen Weltregionen. Das hochkarätig besetzte Festivalprogramm greift gesellschaftliche Debatten auf und feiert erstmals in größerem Umfang die Verbindung von Literatur mit Musik, Performance und Tanz.
Zu den Höhepunkten zählen Lesungen und Gespräche mit Literaturnobelpreisträgerin Han Kang, Ben Lerner, Christian Kracht, Cornelia Funke, Christopher Clark, Adania Shibli und Dave Eggers. Auch Schirmherr Boualem Sansal tritt erstmals seit seiner Freilassung aus der Haft in Algerien in Berlin auf. Zahlreiche Schauspieler:innen tragen deutsche Texte auf der Bühne vor, darunter Ulrich Matthes, Martina Gedeck und Charly Hübner.
Das Festival bringt Lesende und Schreibende zusammen. Rund 25.000 Besucher:innen treffen auf über 100 Schriftsteller:innen aus rund 40 Ländern. 240 Mitwirkende aus Literatur, Musik, Wissenschaft und Gesellschaft gestalten rund 120 Veranstaltungen, darunter Lesungen, Panels, Performances und Workshops.
Das Festival bringt Lesende und Schreibende zusammen. Rund 25.000 Besucher:innen treffen auf über 100 Schriftsteller:innen aus rund 40 Ländern. 240 Mitwirkende aus Literatur, Musik, Wissenschaft und Gesellschaft gestalten rund 120 Veranstaltungen, darunter Lesungen, Panels, Performances und Workshops.
WAS IST NEU BEIM 26. ILB
Für die 26. Ausgabe weitet das ILB das 2024 eingeführte Programm des Curator in Residence erstmals zu einem »Festival im Festival« aus. Der indische Schriftsteller, Dichter und Musiker Jeet Thayil beschreibt sein Programm als »Jam-Session«, in der Kunstformen und Kulturen aufeinandertreffen: Zehn Veranstaltungen stehen im Zeichen von Kollaboration und Improvisation, mit Gästen wie Tishani Doshi, Omar Musa und Mohammed Hanif. Erstmals in der Geschichte des Festivals begleitet außerdem ein eigens zusammengestelltes Jazz-Trio, die ILB House Band unter der Leitung von Diego Piñera, Autor:innen auf der Bühne.
Ebenfalls neu ist die Reihe »Satzwechsel«, eine Kooperation mit den Berliner Philharmonikern, die Literatur und klassische Musik zusammenbringt. Den Auftakt macht am 7. September Literaturnobelpreisträgerin Han Kang, die erstmals seit der Preisverleihung wieder in Berlin liest.
Auch die Poetry Night kehrt am 8. September in einem neuen zweiteiligen Format zurück: Bei »Poesie in der Nachbarschaft« liest ab 17:30 Uhr eine Gruppe in Berlin lebender Autor:innen in ihren jeweiligen Sprachen an wechselnden Orten rund um das Haus der Berliner Festspiele. Das Publikum wandert von Ort zu Ort. Ab 20:30 Uhr folgt mit »Poesie im Scheinwerferlicht« ein Bühnenabend mit internationalen Lyrikstimmen.
Neu ist auch, dass bei vielen Veranstaltungen Autor:innen ohne Moderation miteinander sprechen. So kommen zum Beispiel Dana Vowinckel und Ruth-Maria Thomas bei »Lust auf Liebe« am 12. September zusammen, um sich über ihre neuen Romane auszutauschen: »Anton und Alma« und »Die zweitgrößte Liebe« — Liebesgeschichten in einer gespaltenen Welt.
Beim Jungen Programm gibt es dieses Jahr erstmals die Lesesause am 6. September: ein Fest für Kinder und ihre Familien mit Lesungen von Cornelia Funke, Dave Eggers und weiteren Gästen. Beim Fest gibt es viele Mitmachaktionen zu entdecken und eine Konzertparty mit Muckemacher lädt zum Tanzen und Mitsingen ein.
THEMENSCHWERPUNKTE 2026
Mehrere rote Fäden ziehen sich in diesem Jahr durch das Programm. Unter dem Stichwort Macht, Technik und Dystopien fragen mehrere Panels, wer die Zukunft gestaltet und nach welchen Regeln: Bei »Zukunft Deutschland. AfD an der Macht?« diskutieren Justus Bender, Jean-Philippe Kindler und Heike Klüver über die Wahlerfolge von Rechtspopulist:innen in Deutschland und der Welt, bei »Think Big! Tech Bros und KI-Revolution« sprechen Aya Jaff, Fritz Espenlaub und Wolfgang Ullrich über die wachsende Macht der Tech-Konzerne.
Krieg und Krise stehen im Zentrum mehrerer Abende: Bei »Steht am Ende die Freiheit. Ein Abend für den Iran«, sprechen Autor:innen, Lyriker:innen und Musiker:innen über die iranische Freiheitsbewegung. Der Abend »Politik im Exil. Demokratie aus der Ferne« versammelt im Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung im politischen Exil lebende Stimmen aus Literatur und Öffentlichkeit. Adania Shibli, eine der wichtigsten palästinensischen Autorinnen der Gegenwart, stellt mit »Täuschung« (Ü: Hartmut Fähndrich) ihren lange erwarteten Nachfolgeroman zu »Eine Nebensache« vor.
Zum Thema Umwelt und Ökologie liest der indische Autor Amitav Ghosh aus seinem neuen Roman »Der Strom der Erinnerung« (Ü: Barbara Heller), der mit den Mitteln des Magischen Realismus von Familienbanden und Klimawandel erzählt. Außerdem wird auf dem Festival der Deutsche Preis für Nature Writing 2026 verliehen.
Ein weiteres verbindendes Motiv ist die Frage nach Herkunft und Zugehörigkeit im Zeitalter der Globalisierung. Der Historiker Andreas Kossert spricht mit Christopher Clark über sein persönlichstes Buch »Elsas Welt«, eine Familiengeschichte von Flucht und Vertreibung im polnischen Lodz. In der JVA des offenen Vollzugs Berlin stellt Tomer Gardi im Format »Literatur hinter Gittern« mit seinem Roman »Liefern« eine Reflexion über Globalisierung und prekäre Arbeitskulturen bei Lieferdiensten vor.
JUNGES PROGRAMM
Auch beim Jungen Programm (6. bis 16. September) gibt es Neues: Erstmals haben im Projekt »Jugend kuratiert« Jugendliche selbst mitentschieden, welche Bücher beim Festival vorgestellt werden. Ihre Wahl fiel auf »Badjens« (Ü: Astrid Bührle-Gallet) von Delphine Minoui und »The Glass Girl« (Ü: Barbara König) von Kathleen Glasgow.
Am 8. September eröffnet Özge Samancı das Junge Programm mit ihrem Bilderbuch »In den trüben Gewässern Istanbuls« (Ü: Silv Bannenberg). Publikumsstarke Lesungen und individuelle Workshops an verschiedenen Spielorten in Berlin, darunter das Theater an der Parkaue und die gelbe Villa, bilden das Herzstück des Jungen Programms.
Die Programmhefte für Allgemeines sowie Junges Programm stehen auf www.literaturfestival.com zum Download bereit. Tickets für alle Veranstaltungen sind erhältlich.
SCHIRMHERR
Schirmherr der 26. Ausgabe des Internationalen Literaturfestivals Berlin ist Boualem Sansal.
SPIELORTE
Programm:
Haus der Berliner Festspiele (Festivalzentrum) | Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung | Humboldt Forum | JVA des offenen Vollzugs, Teilanstalt Robert-von-Ostertag-Str. | Berliner Philharmonie | Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung | Bookinista
Junges Programm:
Haus der Berliner Festspiele | die gelbe Villa | Theater an der Parkaue | Workshops in zahlreichen Berliner Kulturinstitutionen
TERMINE & WEITERE INFOS 26. ILB
- – 12. September 2026 Programm
- – 16. September 2026 Junges Programm
Weitere Informationen: literaturfestival.com
Download Medienkit und Pressebilder: https://2wp.de/presse-ilb
TICKETS & PREISE
Tickets sind hier erhältlich: https://www.berlinerfestspiele.de/programm/2026/internationales-literaturfestival-berlin
Die Abendkasse öffnet an allen Veranstaltungsorten jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. An der Tageskasse im Gropius Bau können Sie ebenfalls Tickets für das ILB erwerben.
Servicetelefon der Berliner Festspiele unter +49 (0) 30 25489 – 100
oder per Mail an ticketinfo@berlinerfestspiele.de
Regulär: 12 € | ermäßigt: 8 €
Sonderpreis regulär: 18 € | ermäßigt: 12 €
Sonderpreise gelten für ausgewählte Veranstaltungen.
Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Webseite.
Festivalpass regulär: 150 € | ermäßigt: 75 €
Graphic Novel Day Pass 5 €
TICKETS & BERATUNG JUNGES PROGRAMM
tickets@literaturfestival.com
Servicetelefon: +49 (0) 30 – 278786 – 70 / – 72
Mo – Fr, 10 – 17 Uhr
PREISE JUNGES PROGRAMM
Schulklassen: 5 € je Schüler:in (Begleitpersonen sind kostenfrei) | ermäßigt: 3 € je Schüler:in
Einzelpersonen: regulär: 12 € | ermäßigt: 8 €
Weitere Informationen: literaturfestival.com/junges-programm-besuch/
HAUPTFÖRDERER
Hauptstadtkulturfonds
HAUPTFÖRDERER Programm Curator in Residence
LOTTO-Stiftung Berlin
HAUPTSPONSOR JUNGES PROGRAMM
Thalia
ZU GAST BEI
Berliner Festspiele
PRÄSENTIERT VON
radio3
Pressekontakt
Dr. Dennis Kölling
Leitung Kommunikation
Internationales Literaturfestival Berlin
dennis.koelling@literaturfestival.com | +49 (0) 30 27 87 86 42
