Tàssies: Geraubte Namen/ Das verschwundene Kind

Portrait Tàssies
Tàssies [© Maria Massot]

Gespräch, Lesung mit Bilderbuchkino, Live-Illustration, Q&A

»Geraubte Namen«:
Ein Junge, der in der Schule ein Leben als Außenseiter führt, findet endlich eine Freundin. Doch das Glück ist von kurzer Dauer. Bald schon nehmen sie ihm die Freundin und mit ihr die Lebensfreude. Was als Aufzählung guter Dinge beginnt, mündet in einer Erzählung über die defizitären Lebensumstände eines Jungen, der sogar seines Namens beraubt wird. Mit farbsatten Illustrationen und ausgeklügelten Kompositionen ist das Bilderbuch eine schonungslose Auseinandersetzung mit den Folgen von Mobbing.

Weiteres vorgestelltes Buch »Das verschwundene Kind«:
Am Tag vor dem Dreikönigsfest ist die Jesusfigur aus der Krippe eines Kindes verschwunden. Im Traum macht es sich auf die abenteuerliche Suche nach der Figur. In kontrastreichen und farbintensiven Bildern werden das Aufwachsen in friedlichen sowie das Aufwachsen in von Krieg und Flucht geprägten Verhältnissen einander geschickt gegenübergestellt. Das surreale Bilderbuch bietet einen Einblick in die Welt von Kinderträumen, in denen Zerstörung und Vertreibung auf kindgerechte, hoffnungsvolle Art verarbeitet werden.

Die Veranstaltung finden im Rahmen des Specials »Spotlight Spanien« anlässlich von Spaniens Gastlandauftritt auf der Frankfurter Buchmesse 2022 statt.

Sprachen: Deutsch & Katalanisch
Gast: Tàssies
Moderation: Philip Geisler
Sprecher: Matthias Scherwenikas
Dolmetscherin: Merle Ostendorp

Text & Illustration: Tàssies
Übersetzung: Jochen Weber
Lektorat [Übersetzung]: Ute Löwenberg

für Kl. 2–4