Archiv: Programm Aktuell

Festivaleröffnung

Begrüßung: Matthias Pees (Intendant Haus der Berliner Festspiele) Einführung: Lavinia Frey (Festivalleitung ILB) Grußwort: Boualem Sansal (Schirmherr des 26. ILB) Eröffnungsrede: »Singing in the Dark« Jeet Thayil (Curator in Residence) Musikalische Gestaltung von der ILB House Band Was kann Literatur in umbrüchigen Zeiten bewirken? Jeet Thayil spricht über die Rolle,

Andreas Kossert: Elsas Welt

Eine Familiengeschichte aus Lodz In seinem bislang persönlichsten Buch folgt Andreas Kossert den Spuren seiner Großmutter Elsa nach Lodz. Entlang ihrer Biografie zeichnet »Elsas Welt« ein eindringliches Familienporträt, von den Kolonisten des 18. Jahrhunderts bis zum Alltag unter deutscher Besatzung im Zweiten Weltkrieg, geprägt von Terror und Vernichtung. Gleichermaßen entfaltet

Thilo Krapp: Die Zeitmaschine

Graphic Novel Day Wie sieht es aus, wenn man durch die Zeit reist? Thilo Krapp visualisiert in seiner Adaption des Sci-Fi-Klassikers »Die Zeitmaschine« von H. G. Wells eine dystopische Welt, in der Eloi und Morlocks miteinander kämpfen. Nach »Der Krieg der Welten« und »20.000 Meilen unter dem Meer« inszeniert der

Sole Otero: Hexenkunst

Graphic Novel Day Drei Frauen und eine Ziege legen 1768 im Hafen von Buenos Aires an. Sie werden nicht altern. Über die nächsten Jahrhunderte beeinflussen sie das Leben vieler Menschen, mal wohltätig, mal boshaft. Ihre Geschichten verweben sich zu einem magisch-realistischen Erzählzyklus, von der kolonialen Vergangenheit bis in die neoliberale

Sarnath Banerjee: Absolute Jafar

Graphic Novel Day Von Sultanen, Dschinns und Street Food: Brighu erzählt seinem Sohn Jafar jede Nacht Geschichten von einem Zuhause, das es so nicht mehr gibt. Die Liebe zu der Mutter von Jafar überdauerte interkulturelle Differenzen und heraufbeschworene Nationalismen zwischen Indien und Pakistan, und zerbrach schließlich doch. Nun wächst Jafar

Roya Soraya: Wind in meinem Kopftuch

Graphic Novel Day Roya sitzt am Tisch mit ihrer iranischen Familie. Der Klang der Sprache ist vertraut, aber die Worte versteht sie kaum. Sie wächst in Hannover auf. Als sie mit ihrem Vater zum ersten Mal in den Iran reist, fühlt sie sich zugehörig und fremd zugleich. Roya Sorayas autobiografische

Artist Alley

Graphic Novel Day Graphic-Novel-Fans und die, die es noch werden wollen, treffen sich in der Artist Alley. Im Zeichen des Graphic Novel Day stellen zahlreiche Austeller:innen, darunter Berliner Comicverlage, Künstler:innen sowie Herausgeber:innen von Zines ihre Arbeiten vor und laden zum Austausch ein. Außerdem gibt es Bücher, Comics und Drucke zu

Préludes: Junge Literatur

Eine Nahaufnahme zoomt uns in die Literatur der Zukunft. Vier Nachwuchstalente und Preisträger:innen vom Treffen junger Autor:innen der Berliner Festspiele präsentieren genreübergreifende Texte, in denen Klang und Sprache im Mittelpunkt stehen. Etablierte Schriftsteller:innen stellen die Newcomer in der Festival Kitchen erstmals einem größeren Publikum vor, so dass man behaupten kann,

Zukunft Deutschland: AfD an der Macht?

Steht die AfD kurz vor der Regierungsverantwortung? Umfragen ergeben, dass die Partei bei den aktuellen Wahlen in Sachsen-Anhalt rund 40 Prozent erzielen wird. Wir nehmen die Landtagswahl zum Anlass, gemeinsam mit dem Journalisten Justus Bender, dem Autor Jean-Philippe Kindler und der Politikwissenschaftlerin Heike Klüver einen Blick in die Zukunft zu

Amitav Ghosh: Der Strom der Erinnerung

Sie sagt, sie erinnere sich an eine Lehmhütte am Fluss: Ein kleines Mädchen behauptet, schon einmal gelebt zu haben. Was zunächst zu einem Fall für die Psychiaterin Shoma Bose wird, weitet sich in Amitav Ghoshs neuem Roman »Der Strom der Erinnerung« (Ü: Barbara Heller) zu einer epischen Erzählung über Wiedergeburt und Klimakrise, Familie und verdrängte Erinnerung.

Connecting Literary Festivals

Auf ein Netzwerktreffen folgt eine offene Gesprächsrunde von Direktorinnen und Direktoren internationaler Literaturfestivals über ihre Arbeit, aktuelle Herausforderungen und die Dynamiken der globalen Literaturszene. Sie bietet spannende Einblicke in kuratorische Prozesse, kulturellen Austausch und die Frage, wie Festivals weltweit auf politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungen reagieren. In Kooperation mit dem

Assaf Gavron: Das Leben nach den großen Ferien

Ein kleines Dorf nahe Jerusalem in den 1980er Jahren: Eine Gruppe von Jungen wächst auf. Sie lieben Musik, sehnen sich nach Freiheit und Selbstverwirklichung und müssen doch hautnah erleben, was es bedeutet, von Gewalt umgeben zu sein. Assaf Gavron, hierzulande auch als kluger Beobachter des Nahostkonflikts bekannt, folgt in seinem