Shuang Xuetao – Lièrén
HUNTER
Ein Krankenwagen sucht nachts vergeblich ein Krankenhaus, ein gescheiterter Schauspieler versucht
sich auf einem Hochhausdach als Killer, ein einst legendärer Messerkämpfer schuftet in der Fabrik: In
dem Erzählband »Lièrén« entwirft Shuang Xuetao ein China fern von Glanz und Metropole – Geschichten
aus dem industriellen Norden, geprägt von Gewalt, Sehnsucht und schwarzem Humor. »Magisch und rau
zugleich … Ein eindrucksvolles Porträt vom Überlebenskampf in Chinas Version des ›Wilden Westens‹.«
[Kirkus Review über »Rogue Street«]
Zhang Yueran – TIĀN’É LǚGUǍN
SCHWANENTAGE
Ein Kindermädchen, ein Junge, ein Plan: In »Schwanentage« [Ü: Karin Betz] entführt Yu Ling, die seit
Jahren für eine einflussreiche Familie arbeitet, deren kleinen Sohn Kuan Kuan, um Lösegeld zu fordern.
Doch der Patriarch wird wegen Korruption verhaftet, die Mutter flieht, nur Yu bleibt zurück – und muss
sich fortan um das Kind kümmern. »Zhang Yuerans Szenen und Bilder haben einen weltentrückten
Glanz, der sowohl von hart gewonnener Einsicht als auch von zeitloser Wahrheit geprägt ist.« [Ian
McEwan]
In Kooperation mit Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
Mit Shuang Xuetao, Zhang Yueran
Es moderiert Katharina Borchardt
Es liest Frank Arnold
Die Veranstaltung findet auf Mandarin mit simultaner Übersetzung ins Deutsche statt. Es dolmetschen Wang Ge, Yan Shi.
»Hunter« wurde von Jeremy Tiang aus dem Chinesischen ins Englische übersetzt.
»Schwanentage« wurde von Karin Betz aus dem Chinesischen ins Deutsche übersetzt.


