Die Protagonistin heißt Fajr und Aube – sie nutzt zwei Namen und zwei Sprachen. Eine für die Welt da draußen und eine nur für sich und ihr ungewolltes, ungeborenes Kind, das sie Huri nennt – Huri wie die Jungfrauen im Paradies. Aube ist stumm, seit ihr mit fünf Jahren in die Kehle geschnitten wurde. Daher erzählt sie ihre Geschichte lediglich Huri. Daouds Roman befasst sich in einem intensiven inneren Monolog mit der fehlenden Aufarbeitung des Algerischen Bürgerkriegs.
Mit Kamel Daoud
Es moderiert und dolmetscht Tilla Fuchs
Es liest Meike Rötzer
Die Veranstaltung findet auf Französisch mit konsekutiver Übersetzung ins Deutsche statt.
»Huris« wurde von Holger Fock und Sabine Müller aus Französischen ins Deutsche übersetzt.

