Mal angenommen, man käme in 1000 Jahren auf die verrückte Idee, in Berlin ein internationales Literaturfestival zu veranstalten – was würden wir vom ilb erzählen?
25 Jahre internationales literaturfestival berlin: Zeit für einen Rückblick. Und vielleicht auch für ein bisschen Zukunftsmusik.
Inspiriert vom Barbarastollen – dem zentralen Bergungsort der Bundesrepublik Deutschland, in dem kulturell und historisch bedeutsame Dokumente für die ferne Zukunft konserviert werden – unternehmen wir unseren eigenen literaturhistorischen Bergungsversuch. Zusammen mit dem besten Publikum der Welt steigen wir hinab in die Tiefen der Festivalgeschichte und fragen: Was macht dieses Festival aus – mit seinen unzähligen Gästen, Stars und Neuentdeckungen, Sprachen und Literaturen, hitzigen Debatten und legendären Lesungen? Wer kann davon erzählen? Und was sollte unbedingt überliefert werden, falls in tausend Jahren wieder jemand ein Literaturfestival wagen möchte?
Mit Stirnlampe auf dem Kopf und Checkliste in der Hand setzt das inoffizielle Sonderkommando des Bundesamtes für Literaturschutz – Literaturübersetzerin Katy Derbyshire und Drag Queen Audrey Naline – zur Spurensicherung an. Neben irrwitzigen Festivalfakten und absurden Albträumen, konservieren wir mit musikalischer und zeichnerischer Unterstützung die Lieblingsmomente ehemaliger Mitarbeiter:innen und erstellen die ultimative ilb-Gebrauchsanweisung. Unterstützung erhalten wir dabei von Olga Bubich und Francesca Melandri, während Gabriele von Arnim in die Kunst der Zuversicht einführt – eine Kompetenz, die in diesen Zeiten vielleicht wertvoller ist denn je.
Ein Abend zwischen Anekdote und Archiv, zwischen Hall und Hybris – damit in einer fernen Zukunft mal jemand sagen kann: „Mensch, dieses ilb, was war das denn für ein…“
Ehemalige Mitarbeiter:innen, Volunteers und Praktikant:innen erhalten freien Eintritt (+1)!
Hier gehts zum Anmeldelink: Anmeldung Jubiläumsrevue
Moderation: Katy Derbyshire, Audrey Naline
Mit: Gabriele von Arnim, Olga Bubich, Francesca Melandri
Live-Illustration: Nino Bulling
Musik: AFAR ODEA
Konzept und Regie: Leonard Merkes
Die LOTTO-Stiftung Berlin ermöglicht das Jubiläumsprogramm.





