Was bedeutet Geschlecht in einer Welt, die nach neuen Formen des Zusammenlebens sucht – über Arten- und Körpergrenzen hinweg? Für Gabriela Wiener ist der Körper ein antikoloniales Labor der Nähe, Luisa Reyes Retana schreibt von weiblichen Kollektiven als Ort des Widerstands. Eliana Hernández-Pachón sucht in ihrer Lyrik nach einer posthumanen Stimme für das lokale Ökosystem. Gemeinsam hinterfragen die drei Autorinnen patriarchale Narrative und geschlechtsspezifische Gewalt – mit besonderem Blick auf die Sozialisation junger Frauen und deren Verhältnis zu Natur und Klimawandel.
Mit Eliana Hernández-Pachón, Luisa Reyes Retana, Gabriela Wiener
Es moderiert Carolina Chimoy
Es dolmetschen Kerstin Krolak und Cornelia Schmidt
In Kooperation mit dem Humboldt Forum.
Die Veranstaltung findet auf Spanisch mit simultaner Übersetzung ins Deutsche statt.
Mit exklusiv für das Festival angefertigten literarischen Übersetzungen: Christiane Quandt und Camilla Elle übersetzten einen Romanauszug von Gabriela Wiener aus dem peruanischen Spanisch ins Deutsche; Luisa Donnerberg und Camilla Elle übertrugen einen Romanauszug von Luisa Reyes Retana aus dem mexikanischen Spanisch ins Deuutsche.


