Archiv: Programm Archiv

ILB & DAS BLAUE SOFA. »Von Anfang an habe ich mitgeschrieben« Jokha Alharthi & Geetanjali Shree

Zwei International-Booker-Preisträgerinnen, zwei Romane über gesellschaftliche Umbrüche: In »Unsere Stadt in jenem Jahr« [Ü: André Penz] verarbeitet Geetanjali Shree die Zerstörung einer Moschee im indischen Ayodhya durch religiöse Extremisten im Jahr 1992 zum vielstimmigen Porträt einer zerrissenen Gesellschaft. Jokha Alharthi erzählt in »Herrinnen des Mondes« [Ü: Claudia Ott] vom Leben

Ein Solidaritätsabend für die Ukraine

»Inmitten eines Krieges gibt es nur die weiße Hitze des Augenblicks«, schreibt Margaret Atwood im Vorwort zu Victoria Amelinas posthum erschienenem Buch »Blick auf Frauen. Den Krieg im Blick« [2025, Ü: Steffen Beilich, Andreas Rostek]. Die ukrainische Journalistin und Autorin kam 2023 bei einem russischen Raketenangriff ums Leben. Zu ihrem

KAMEL DAOUD: Houris – Huris

Die Protagonistin heißt Fajr und Aube – sie nutzt zwei Namen und zwei Sprachen. Eine für die Welt da draußen und eine nur für sich und ihr ungewolltes, ungeborenes Kind, das sie Huri nennt – Huri wie die Jungfrauen im Paradies. Aube ist stumm, seit ihr mit fünf Jahren in

[Männliche] Einsamkeit

Einsam – viele sind es, während der Pandemie wurden es noch mehr, vor allem unter den Jüngeren. Viele Jungen und Männer sind betroffen, sprechen aber selten darüber. Oft bleibt ihr Rückzug lautlos, ungesehen. Welche Rolle spielen Freundschaften, Gaming, Sozialisation? Und: Kann man sich selbst heraushelfen – durch Denken, Schreiben, Sprechen?

Hyperreal. Gespenstisch. Intim. Nahaufnahme vom Treffen junger Autor:innen

Wer will wissen, wie die literarische Zukunft klingt? Fünf junge Preisträger:innen des Treffen junger Autor:innen der Berliner Festspiele präsentieren ihre aktuellen Texte. Mit Witz, Schärfe und surrealen Bildern nähern sie sich der Wirklichkeit – mal poetisch, mal hyperrealistisch, immer persönlich. In Prosa, Miniaturen und Lyrik erzählen sie von gespenstischer Intimität,

Es algo vivo – Ein Abend mit der Berliner lateinamerikanischen Literaturszene

Escuta! ¡Escucha! Literarische Stimmen der lateinamerikanischen Community Berlins tragen beim ilb ihre Texte vor. Spanisch- und portugiesischsprachige zeitgenössische Literatur zeigt Vielfalt, Gespräche öffnen Räume, Worte wirken. Direkt, lebendig, gemeinschaftlich – ein mehrsprachiger Abend, der in Zusammenarbeit von der Community und dem ilb entstand. Berlin schreibt, Berlin hört zu, Berlin begegnet

Im Recht des Menschen // vorverlegt vom 18.09.

Wie setzt man sich in diktatorischen Staaten für Menschen und ihre Rechte ein? Davon können die beiden Nobelpreisträgerinnen Irina Scherbakowa und Swetlana Alexijewitsch aus eigener Erfahrung berichten. Seit über vierzig Jahren geben sie jenen eine Stimme, die in den ehemaligen Sowjetstaaten bis heute kein Gehör bekommen haben; und sehen sich

Objects Talk Back – Suspended Waters with ELIANA HERNÁNDEZ-PACHÓN

Ein Floß aus Gold, Flöten aus Palmen und ein dünnes Blatt Museumspapier – in »Schwebende Gewässer« folgt die kolumbianische Autorin Eliana Hernández-Pachón den Spuren pflanzlicher Objekte aus dem Humboldt Forum. Ihr poetischer Essay zeigt, was Pflanzen enthüllen und verbergen können. Im Rahmen der Reihe »Objekte widersprechen« hinterfragt die Veranstaltung koloniale

USA unter Trump 2.0

Donald Trump ist zurück – und mit ihm die Sorge um die Zukunft der US-Demokratie. Was bedeutet sei- ne zweite Amtszeit für das Selbstbild der Vereinigten Staaten und ihre Rolle in der Welt? Die Schriftstel- lerin Jamaica Kincaid, der Historiker William Hitchcock und die Pulitzer-Preisträgerin Elizabeth Kolbert sprechen über gesellschaftliche

Zeichenwerkstatt mit Sonja Danowski

In Vorbereitung der LesArt-Ausstellung »… ich glaube, die Blumen warten schon.« –Vom Wachsen und Werden im Werk von Sonja Danowski, findet im LesArt-Garten eineZeichenwerkstatt mit der Künstlerin statt, zu der Menschen ab 6 Jahren eingeladensind. Die entstehenden Arbeiten werden im Rahmen der Ausstellung vom 15. November2025 bis 28. Februar 2026

Sol Undurraga: Schnitzel, der Fuchs

Gespräch, Lesung mit Bilderbuchkino, Live-Illustration, Q&A Füchse sind gefürchtete Jäger. Zu ihrer Beute zählen Kaninchen, Hühner oder Mäuse. Doch nicht für Schnitzel, den Fuchs: Er isst viel lieber saftige Wassermelonen. Eines Tages bekommt er Wind von den legendären Partys, die im Tal der Vegetarier gefeiert werden und ihm ist klar: