Für Autor:innen, die ihre gewohnte Umgebung verlassen mussten, ist Schreiben weit mehr als das Verfassen von Texten an einem anderen Ort. Es ist eine existenzielle Erfahrung, die sich in der Sprache, den Themen und Perspektiven niederschlägt. Im Spannungsfeld zwischen Verlust und Neufindung findet Schreiben im Exil neue Heimaten, ohne Herkunft zu vergessen. Wie gehen betroffene Schriftsteller:innen damit um, und welche Zuschreibungen erfahren sie von außen.
Im Anschluss und während der Pausen sind alle Besucher:innen dazu eingeladen, sich im Foyer bei Snacks und Getränken [Selbstzahlerbasis] zum Austausch mit den Gästen einzufinden und den Exil-Poesieautomaten selbst auszuprobieren.
Eine Kooperation mit der Körber-Stiftung und dem Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung. Mit Unterstützung von Goethe-Institut im Exil, The Poetry Project e.V. und Weiter Schreiben.
