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Schauspieler
Meriam Abbas wurde 1970 in Bagdad geboren und wuchs ab dem zwölften Lebensjahr in Berlin auf. Ihr Schauspielstudium absolvierte sie zwischen 1991 und 1994 am Mozarteum in Salzburg. Sie spielte seit dem am Schloßparktheater Berlin, am Schauspielhaus Wien, am Volkstheater Wien, am Schauspielhaus Zürich, am Burgtheater Wien und mehrfach an den Münchner Kammerspielen (z. B. in Psychose von Sarah Kane). Außerdem wirkte sie in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mit, z.B. in „Nachtgestalten“ (1999) von Andreas Dresen oder in „So schnell du kannst“ (2001) von Vivian Naefe.
Frank Arnold, geboren in Berlin, studierte Philosophie und Theaterwissenschaften an der Freien Universität Berlin und Schauspiel an der Hochschule der Künste Berlin. Er stand u. a. in Berlin, Heidelberg und Düsseldorf auf der Bühne und arbeitete als Schauspielregisseur und -dramaturg in München, Berlin, Zürich und Wien. Außerdem inszenierte er mehrfach Opern und war als Dozent am Trinity College in Dublin tätig. Zahlreiche Rundfunk- und Fernsehproduktionen sowie Hörbücher und öffentliche Lesungen, bei denen Arnold als Sprecher mitwirkte, ließen seine Stimme zu einer der bekanntesten in Deutschland werden. Frank Arnold lebt in Berlin.
Margarita Broich, 1960 im Westerwald geboren, studierte zunächst Photodesign an der Fachhochschule Dortmund. Zwei Jahre arbeitete sie als Theaterfotographin mit Claus Peymann in Bochum zusammen, bevor sie an der Hochschule der Künste in Berlin Schauspiel studierte. Margarita Broich arbeitete unter anderem mit Theatergrößen wie Einar Schleef, Heiner Müller, George Tabori, Robert Wilson und Christoph Schlingensief zusammen. Sie ist zudem Darstellerin in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen. Margarita Broich lebt in Berlin.
Tina Engel, 1950 in Hannover geboren, absolvierte ihr Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Von 1976 bis 1999 war sie Ensemblemitglied der Berliner Schaubühne, danach war sie u. a. am Residenz Theater München und am Schauspielhaus Zürich engagiert. Seit 2001 ist sie zudem als Regisseurin tätig, u. a. in Stuttgart, Zürich und am Berliner Renaissance-Theater. Tina Engel ist auch durch zahlreiche TV- und Filmproduktionen bekannt (u. a. „Die Blechtrommel“). Sie arbeitet als freie Dozentin an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ und lebt in Berlin.
Sabine Falkenberg wurde 1966 geboren und ließ sich an der „Stage School of Music, Dance, & Drama“ in Hamburg zur Schauspielerin ausbilden. Nach vielen wichtigen Theaterengagements an verschiedenen Bühnen – u. a. in Hamburg, Hannover und Kiel – spielt sie seit 2003 auch Hauptrollen in Fernsehproduktionen und ist als Synchronsprecherin tätig (u.a. als Stimme von Helen Hunt und Shirley MacLaine).
Kathleen Gallego Zapata erhielt ihre Schauspielausbildung in Berlin. Mit der Inszenierung „Traumfrau Mutter“ gastiert sie seit drei Jahren in ganz Deutschland und in der Schweiz. Sie war darüber hinaus in zahlreichen Fernsehserien und -filmen (u.a. in „SOKO Leipzig“, „Heidi M“ und „Großstadtrevier“) sowie in Kinofilmen von Sönke Wortmann, Aelrun Goette und Eoin Moore zu sehen.
Max Gertsch, geboren 1963 in Bern. Studierte am Konservatorium für Musik und Theater Bern. Seit 1987 lebt und arbeitet er in Berlin. Gertsch war im Ensemble der Freien Volksbühne Berlin, danach spielte er als Gast u.a. am Wintergarten Varieté, am Landestheater Württemberg-Hohenzollern, am Theater in der Gessnerallee in Zürich und an der Komödie am Ku’damm in Berlin. 2006 stand er am Stadttheater Fürth auf der Bühne. Gertsch gehörte zu den Gründungsmitgliedern des musikalischen Kabaretts „Die Geschwister Pfister“. Hierfür erhielt der 1992 den Kritikerpreis der Berliner Zeitung und 1993 den Kleinkunst-Preis Salzburger Stier. Seit 1993 ist er in zahlreichen Filmen und Serien zu sehen.
Astrid Gorvin, geboren in Göttingen, studierte Schauspiel an der Hochschule der Künste Berlin. Sie arbeitete in Frankfurt am Main und Berlin mit Hansgünther Heyme, Uwe-Eric Laufenberg, Robert Wilson und insbesondere mit Einar Schleef zusammen (u. a. "Macht Nichts" von Elfriede Jelinek am Berliner Ensemble). Neben Lesungen engagiert sie sich bei freien Projekten. Zur Zeit spielt sie in einer Robert-Walser-Collage mit dem Titel "Mikrogramme" auf verschiedenen internationalen Festivals. Astrid Gorvin lebt in Berlin.
Corinna Harfouch, geboren 1954 in Suhl, begann ihre Ausbildung zur Schauspielerin 1977 an der Staatlichen Schauspielschule Ost-Berlin. Ihr erstes Engagement erhielt sie 1981 am Theater in Karl-Marx-Stadt. Für ihre Rolle als General Harras in Frank Castorfs Inszenierung »Des Teufels General« wurde sie 1997 mit dem Gertrud-Eysoldt-Ring ausgezeichnet und zur Schauspielerin des Jahres gewählt. Sie beeindruckte als Magda Goebbels in Oliver Hirschbiegels Kinofilm »Der Untergang«. Zusammen mit Ulrich Matthes spielt sie derzeit in Edward Albees »Wer hat Angst vor Virginia Woolf?« und im »Sommernachtstraum« in der Regie von Jürgen Gosch am Deutschen Theater Berlin.
Stella Hilb, geboren 1986 in Frankfurt am Main, studierte Schauspiel an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam-Babelsberg. Neben Theater- und Filmproduktionen folgten Lesungen, u. a. beim internationalen literaturfestival Berlin, Filmsynchronisationen und Hörspielproduktionen. Die Schauspielerin lebt in Berlin.
Nina Hoger, geboren 1961 in Hamburg, begann ihre Fernsehkarriere 1979 in dem Film „Fallstudien“ und debütierte im Kino 1986 mit „Madonna Mann“. Es folgten zahlreiche Auftritte u. a. im „Tatort“, in „Bella Block“, „Dr. Sommerfeld“ und „Kommissarin Goedeke“ (Titelrolle) sowie gemeinsam mit ihrer Mutter Hannelore Hoger in „Die Bertinis“ und „Vier Meerjungfrauen“. Außerdem spielte sie an der Freien Volksbühne Berlin. 1983 erhielt sie den Bundesfilmpreis für ihre Rolle in „Flucht nach vorn“ und wurde 2001 mit dem Robert-Geisendörfer-Preis für ihre Rolle in dem Fernsehfilm „Enthüllungen einer Ehe“ ausgezeichnet. Nina Hoger lebt in Berlin.
Alexandra Kamp studierte u. a. an der Schauspielschule Les Cours Florent in Paris. Ihre erste TV- Hauptrolle hatte sie in Ernst Josef Lauschers Melodram „Ich liebe eine Hure“ (1998). Neben weiteren Kino- und TV-Auftritten wie „Riches, Belles, et Cruelles“ oder „Antonia – Zwischen Liebe und Macht“ stand sie auch für das Musical „Ludwig 2“ im Festspielhaus Neuschwanstein und für das Tanztheaterstück „Benefit“ u.a. im Kunsthaus Tacheles in Berlin auf der Bühne. Alexandra Kamp hält auch Lesungen, zuletzt bei der Langen Nacht der Museen im Anne Frank Zentrum Berlin.
Corinna Kirchhoff, geboren 1958, studierte an der Max-Reinhardt-Schule für Schauspiel in Berlin. 1984 debutierte sie unter der Regie von Peter Stein an der Schaubühne am Lehniner Platz. Später war sie am Burgtheater Wien und am Schauspielhaus Zürich engagiert und hat mit Jürgen Gosch zusammen gearbeitet. Sie hat in zahlreichen deutschen Film-, Fernseh- und Theaterproduktionen gespielt und erhielt mehrere Preise und Ehrungen.
Burghart Klaußner, geboren 1949 in Berlin, erhielt seine Schauspielausbildung an der Berliner Max-Reinhardt-Schule und stand u.a. in Berlin, Köln, Hamburg, Zürich, Hannover und Bochum auf der Bühne. Dem Fernsehpublikum wurde er durch Auftritte im „Tatort“ oder in „Adelheid und ihre Mörder“ bekannt. Im Kino war er in zahlreichen Filmen zu sehen, darunter in „Good Bye Lenin“ (2003), „Die fetten Jahre sind vorbei“ (Deutscher Filmpreis als bester Nebendarsteller 2005) und „Requiem“ (2006). Beim diesjährigen Filmfestival in Locarno wurde er für seine Rolle in dem Film "Der Mann von der Botschaft" als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. Sein erfolgreiches Regiedebüt feierte er 2006 mit dem Stück „Die Ziege oder Wer ist Sylvia“ von Edward Albee an den Kammerspielen Hamburg. Burghart Klaußner lebt in Hamburg und Berlin.
Mathias Kopetzki, Jahrgang 1973, studierte Schauspiel am Salzburger Mozarteum. Er war u. a. am Berliner Ensemble, Kölner Schauspiel, Bremer Theater und den Salzburger Festspiele engagiert und arbeitete unter den Regisseuren Peter Zadek, Robert Wilson, Peter Stein und Claus Peymann. Kopetzki war für Film, Fernsehen und Rundfunk tätig und trat bei zahlreichen Lesungen auf (u. a. Stückemarkt des Berliner Theatertreffens, Westöstlicher Diwan, Kurt-Tucholsky-Gesellschaft).
Susanna Kraus absolvierte ihre Schauspielausbildung an der renommierten Otto-Falkenberg-Schule in München und war anschließend an den Münchner Kammerspielen tätig. Sie spielte an Bühnen wie dem Schauspielhaus Bochum, dem Deutschen Theater Berlin, dem Schiller Theater Berlin und der Schaubühne am Lehniner Platz unter der Regie von u. a. Benno Besson, Dimiter Gotscheff und Frank Castorf. Dem Fernsehpublikum wurde sie durch zahlreiche Serien- und Filmauftritte bekannt. Susanna Kraus lebt in Berlin.
Naomi Krauss, geb.1967 in Basel, absolvierte ihre Ausbildung an der Schauspielakademie Zürich. Sie spielte an Bühnen wie der Schaubühne am Lehniner Platz, dem Deutschen Theater Berlin, dem Schauspielhaus Hamburg und dem Renaissance-Theater Berlin unter der Regie von u. a. Peter Stein, Andrea Breth, Jürgen Gosch und Dimiter Gotscheff. Seit ihrer Rolle in dem erfolgreichen Fernsehfilm „Lieb mich!“ (1999) von Maris Pfeiffer arbeitet Naomi Krauss vermehrt auch für das Fernsehen. Sie lebt in Berlin.
Geno Lechners Karriere begann am Theater. Sie spielte in der Uraufführung von „Taking Sides“ in London unter der Regie von Harold Pinter und stand in Paris ein Jahr lang mit Michel Bouquet und Claude Brasseur auf der Bühne. In der „Brooklyn Academy of Music“ spielte sie die Hauptrolle in „The Forest“ unter der Regie von Robert Wilson. Seit 1990 dreht sie hauptsächlich fürs Kino. Sie war u. a. in „Schindlers Liste“ zu sehen sowie in Hal Hartleys „Flirt“. Sie arbeitete mit Raoul Peck, Don Askarian, Rudolph Thome, Yolande Zauberman und Wim Wenders. In den New Yorker Produktionen „Love“ von Vladan Nicolic und „Going Under“ von Eric Werthman spielte sie die Hauptrolle. Geno Lechner ist Mitbegründerin von Volume57. (www.volume57.com)
Marie Löcker, geboren in Oberndorf bei Salzburg studierte, an der Westfälischen Schauspielschule Bochum. Es folgten Gastengagements am Schauspielhaus Bochum, an den Wuppertaler Bühnen, am Berliner Ensemble und der Volksbühne Berlin.
Susanne Lothar, geboren 1960 in Hamburg, studierte an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Hamburg, stand u. a. in Hamburg, Wien, Stuttgart, Salzburg und Berlin auf der Bühne und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Für ihre aufsehenerregende Darstellung der „Lulu“ unter der Regie von Peter Zadek erhielt sie die Auszeichnung als „Schauspielerin des Jahres“. Zu ihren Arbeiten für das Fernsehen und den Film zählen Rollen im „Tatort“ und in den Filmen „Eisenhans“ (Bundesfilmpreis für ihre darstellerische Leistung 1983), „Funny Games“ (1997), „Die Klavierspielerin“ (2001), „Der Stellvertreter“ (2002) und „Schneeland“ (2005). Außerdem nahm sie mehrere Hörspielproduktionen auf. Susanne Lothar lebt in Berlin.
Julia Malik, 1976 in Berlin geboren, studierte an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Am Hamburger Schauspielhaus spielte sie 2003 in „Trainspotting“ und 2007 in „Lampedusa“, außerdem in Potsdam und Wien und in zahlreichen Fernsehproduktionen. 2008 trat sie zusammen mit ihrem Ehemann August Diehl und dessen Vater Hans in „Ein Mond für die Beladenen“ bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen auf.
Ulrich Matthes, geboren in Berlin, zählt zu den bedeutendsten Schauspielern Deutschlands. Nach Engagements u. a. in Düsseldorf, München, Berlin und Wien ist er seit 2004/05 festes Ensemblemitglied am Deutschen Theater Berlin, wo er in zahlreichen Produktionen auf der Bühne steht und 2003 selbst Regie führte. Für seine Rolle als „George“ in Edward Albees Stück „Wer hat Angst vor Virginia Woolf“ erhielt er 2005 den Gertrud-Eysoldt-Ring sowie die Auszeichnung als „Schauspieler des Jahres“. Vielfach spielte er in Fernseh- und Kinofilmen mit, darunter „Winterschäfer“ (1997), „Der Untergang“ (2004) und „Der Neunte Tag“ (2004). Die Aufnahmen seiner Interpretationen der Texte von Thomas Bernhard, Albert Camus, Haruki Murakami u.a. gehören zu den herausragenden deutschsprachigen Hörbüchern. Ulrich Matthes lebt in Berlin.
Sven Philipp, 1971 in Berlin geboren, absolvierte sein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig. Er war u. a. am Theater in Leipzig, Zürich und Hannover engagiert. Zuletzt war er in Hans-Werner Kroesingers Stück „Zu treuen Händen“ im Hebbel am Ufer sowie am Deutschen Theater Berlin zu sehen. Sven Philipp lebt als freier Schauspieler und Sprecher in Berlin.
Friedhelm Ptok, geboren in Hamburg, begann seine Bühnenkarriere 1959 in Ulm. Es folgten Engagements u. a. in Bremen (unter der Regie von Peter Zadek), Stuttgart, München (unter der Regie von Fritz Kortner), Hamburg und Berlin. Er spielte zahlreiche Rollen in Kino- und Fernsehfilmen sowie Serien, darunter „Strohfeuer“ (1972) und „Kaltgestellt“ (1980), und jüngst in der Telenovela „Julia – Wege zum Glück“. Seine Arbeit „vor dem Mikrophon“, die er selbst einmal als seine dritte Leidenschaft neben dem Bühnenauftritt und der Film- und Fernsehproduktion bezeichnete, fesselt kleine wie große Zuhörer. 2004 wurde seine Aufnahme des Textes „Lippel´s Traum“ von Paul Maar zum Kinderhörbuch des Jahres gekürt. Seit 2001 liest er beim internationalen literaturfestival berlin. Friedhelm Ptok lebt in Berlin.
Oliver Rohrbeck wurde 1965 in Berlin geboren. Im Alter von 7 Jahren sammelte er erste Sprechererfahrung, auf die weitere Rollen folgten und obwohl er eine Schauspielerausbildung absolvierte, ist er vor allem als Synchronsprecher und –regisseur tätig. Daneben betreibt er die "Lauscherlounge", mit der er Hörspiele als Liveevents inszeniert.
Roland Schäfer, Regisseur und Schauspieler, arbeitete u. a. mit Heyme, Fassbinder, Stein, Grüber, Dresen, Kruse, Bondy, Clever an Theatern wie Bremen, Köln, Hamburg, Frankfurt, München, Berlin, Bochum. Er war in zahlreichen Fernseh- und Kinoproduktionen zu sehen, darunter in Filmen von Harun Farocki, R.W. Fassbinder, Heinrich Breloer, Horst Königstein. Seine eigenen Inszenierungen liefen in Düsseldorf, Recklinghausen, Berlin, Bremen, Basel, Köln und Salzburg. Schäfer arbeitete mehrfach als Dozent / Gastprofessor in Berlin, Hamburg und seit 2003 an der Universität „Mozarteum“ in Salzburg. Roland Schäfer lebt in Berlin.
Matthias Scherwenikas, geboren 1971 in Ost-Berlin, studierte Schauspiel am Max-Reinhardt-Seminar in Wien, Regie am GITIS in Moskau und am Michael-Tschechov-Institut in New York. (Er erhielt dafür jeweils Stipendien vom DAAD.) Er spielte und inszenierte unter anderem in Berlin, Hamburg, Wien, Salzburg, Moskau und New York. Er wirkte bei zahlreichen Lesungen, Rundfunk- und Hörbuchproduktionen mit und arbeitet regelmäßig als Schauspieler für Theater und Film/TV. Matthias Scherwenikas lebt als freischaffender Schauspieler und Sprecher in Berlin, er liest seit 2005 beim ilb.
Rike Schmid ist als Schauspielerin in Fernsehproduktionen (u. a. Hauptrolle in dem ZDF-Krimi „Die Augenzeugin“) sowie in Independent-Kinoproduktionen zu sehen. Sie spielte im Generationsporträt „Wir“ unter der Regie von Martin Gypkens, der Theaterverfilmung „Baal“ (Regie: Uwe Janson), dem Dritte-Reich-Epos „Hitlerkantate“ von Jutta Brückner u. v. m. 2010 ist sie u. a. in der RTL-Produktion „Ausgerechnet Afrika“ zu sehen. Neben der Schauspielerei schloss sie 2009 ihr Soziologiestudium mit dem Diplom ab.
Ilona Schulz wurde in Kassel geboren und studierte Gesang und Schauspiel in Mannheim und Stuttgart. Sie war tätig als Schauspielerin an verschiedenen Bühnen, als Sängerin, Sprecherin in vielen Hörspielen und –büchern, und seit einigen Jahren steht sie auch als Kabarettistin auf der Bühne.
Michaela Steiger, 1964 geboren, absolvierte ihre Schauspielausbildung in New York bei Susan Batson, Actors Studio. Sie spielt an den großen deutschsprachigen Bühnen (u. a. Theater Basel, Münchner Residenztheater, Schauspielhaus Zürich) und arbeitete mit Regisseuren wie Jossi Wieler, Frank Castorf, Barbara Frey, Andreas Kriegenburg und Anselm Weber zusammen. Zur Zeit ist Michaela Steiger in "Gier" von Sarah Kane unter der Regie von Thomas Ostermeier in der Schaubühne am Lehniner Platz zu sehen.
Die in Berlin geborene Schauspielerin Tamara Stern wuchs in Jerusalem und Tel-Aviv auf, absolvierte dort ihre Schauspielausbildung und spielte einige Jahre im Ensemble des renommierten Gesher Theater/ Israel. 2000 bekam sie den Israelischen Theaterpreis als Nachwuchsschauspielerin. Seit 2003 ist sie wieder fest in Deutschland und spielte u. a. in diesem Sommer die Spelunken-Jenny in Dominique Horwitz' Inszenierung der "Dreigroschenoper". Tamara Stern ist seit dem ersten Jahr Sprecherin beim internationalen literaturfestival berlin.
Katharina Thalbach wurde 1954 als Tochter der Brecht-Schauspielerin Sabine Thalbach und des Regisseurs Benno Besson in Ost-Berlin geboren. 1969 debütierte die 15-Jährige am Berliner Ensemble als Polly in der „Dreigroschenoper". Seither spielt sie auf allen großen deutschsprachigen Bühnen. Für ihre Darstellung des Käthchen von Heilbronn wurde sie als „Schauspielerin des Jahres“ ausgezeichnet. Vielfach war sie in Fernseh- und Kinofilmen zu sehen, darunter in „Die Blechtrommel“ (1979), „Domino“ (1982), „Paradies“ (1986), „Sonnenallee“ (1999) und „Kabale und Liebe“ (2005). Für „Strajk − Die Heldin von Danzig“ (2007) erhielt sie unlängst den Bayerischen Filmpreis als beste Hauptdarstellerin. Katharina Thalbach inszeniert Theaterstücke sowie Opern und ist eine gefragte Hörbuch-Sprecherin.
Nina West absolvierte ein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mozarteum in Salzburg, neben dem sie bereits bei den Salzburger Festspielen mitwirkte. Es folgten feste Engagements am Theater in Düsseldorf, Wilhelmshaven und Berlin und seit 1997 die Arbeit vor der Kamera u.a. in Produktionen für das deutsche Fernsehen. Seit 1998 arbeitet Nina West zunehmend als Sprecherin für Rundfunk und Fernsehen sowie zahlreiche freie Produktionen und Lesungen. Sie lebt in Berlin.
Robert Wolfram, geboren 1972. Er studierte in Berlin Schauspiel an der Hochschule der Künste und war danach am Deutschen Theater sowie in Stendal und in Bern engagiert. Als freier Schauspieler trat er seit 2002 in verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen auf.
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Das internationale literaturfestival berlin ist eine Veranstaltung der Peter-Weiss-Stiftung für Kunst und Politik e.V. und der Berliner Festspiele. Es steht unter der Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission und wird ermöglicht aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.
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