Ahmed Rashid (PK): Pakistan und der Westen

05.09.2013 19:30 Uhr
Reflections
Haus der Berliner Festspiele
Oberes Foyer
Autor
Moderation Christoph Burgmer
Dolmetscher
Preis 8 Euro / ermäßigt 6 / Schüler 4
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Kaum ein Land hat in den letzten Jahrzehnten, vor allem nach 9/11, soviel Schlagzeilen gemacht wie Pakistan. Der 1947 gegründete Staat, der 1956 erste islamische Republik wurde, gilt als wichtigstes Rückzugsgebiet der Taliban, über die der in Lahore lebende Journalist und Wissenschaftler Ahmed Rashid (Pakistan) schon Ende der 1990er Jahre ein Standardwerk verfasste. An einigen der über 18.000 pakistanischen Koranschulen sind fundamentalistische Anschauungen verbreitet, die der Radikalisierung des Landes Vorschub leisten. Immer wieder ist das 1986 verabschiedete Blasphemiegesetz Thema von Auseinandersetzungen – nicht zuletzt von Selbstjustiz. Rashid wird in seinem Vortrag über die Perspektiven Pakistans und die Politik des Westens gegenüber diesem Land sprechen.


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